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Mais

Gülleband in zwei Tiefen ablegen

von , am
06.05.2015

Im Emsland erreicht das Streifen-unter-Fuß-Verfahren zur Saatbettbereitung im Mais Praxisreife. Christian Teipen, Lohnunternehmer aus Geeste-Osterbrock (Lkr. Emsland) kennt sich aus.

Am 30. April ist bei Bestellarbeiten auf manchem emsländischen Acker wieder Boden "unterwegs". © Kahnt-Ralle

"Wir müssen auf unseren leichten Sandböden etwas gegen die Winderosion tun", ist Christian Teipen überzeugt. Der Lohnunternehmer aus Geeste-Osterbrock im Landkreis Emsland hat deshalb in diesem Jahr auf einem Fünftel seiner normalen Maislege-Fläche (etwa 1.500 ha) das Streifen-unter-Fuß-Verfahren (Multi StUf) des emsländischen Herstellers Wienhoff eingesetzt. Als der Schlepper mit Güllefass und angehängtem Streifen-Unterfuß-Gerät auf uns zu fährt, ist an diesem sonnigen und windigen 20. April wieder einiges an Boden "unterwegs".

Leichtgewicht

Mit dem Streifen-unter-Fuß-Verfahren lässt sich Gülle in einen abgespritzten Pflanzenbestand oder die Maisstoppel direkt in den Boden einbringen. Eine Bodenbearbeitung erfolgt damit nur in Streifen. Für diesen Zweck gibt es schon einiges an Strip-Till-Technik auf dem Markt. Ein Problem dieser Technik sei aber oftmals das Gewicht auf der Hinterachse des Schleppers. Das StUf-Gerät sei deshalb bewusst leicht gehalten worden, so der Konstrukteur Gerd Fißmann-Thye. Es wiegt 1,9 t und ist damit auch für die Kopplung mit Fasswagen geeignet. Die Bearbeitungstiefe beträgt 22 cm. Dabei schneidet zunächst eine große gewellte Spurscheibe durch den Bewuchs die Bodenoberfläche auf. „Das wellige Schar stützt die Maschine noch ab“, so der Konstrukteur. Zwei Räumsterne schaffen störendes Material wie Stroh oder Wurzeln beiseite.

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