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Maisreifeprüfung – 2. Mitteilung

Ist der Häckseltermin schon vereinbart?

Maisreifepruefung
Karl Gerd Harms, LWK Niedersachsen
am
06.09.2017

Die Reifeprognosen der Landwirtschaftskammer Niedersachsen für den Mais haben sich bestätigt. Aktuelle Ergebnisse der zweiten Maisreifeprüfung aus den verschiedenen Bodenklimaräumen.

Maisreifeprüfung

Das Fortschreiten der Abreife wird beim Mais derzeit noch vorwiegend durch die Entwicklung der Kolben bestimmt. Diese erreichten in der letzten Woche aufgrund der guten Witterung Trockensubstanzzunahmen von gut einem Prozent pro Tag bei frühen und mittelfrühen Sorten.
Der TS-Gehalt der Gesamtpflanze wurde hierdurch um rund 3 % gesteigert. Über ganz Niedersachsen betrachtet fand ein gleichmäßiger Reifefortgang statt, allerdings auf regional unterschiedlichem Niveau.

Osten und Süden vorn

Die am weitesten entwickelten Bestände befinden sich in Ost- und Südniedersachsen. Hier wurden am 29. August bereits Gesamt-TS-Gehalte von 25 bis 29 % bei frühen und mittelfrühen Sorten erreicht. Im Kolben lagen die TS-Werte bereits zwischen 40 und 50 %. Dies bedeutet für frühe Sorten ein Erreichen der Silierreife ab etwa 15. September.
Das optimale Erntefenster von 32 bis 35 % TS-Gehalt erstreckt sich dann bei normaler Witterung über rund zehn Tage. Danach ist keine weitere Stärkeeinlagerung mehr zu erwarten
.
Die Abreife mittelfrüher Sorten verläuft etwa drei bis vier Tage versetzt, bei vielen S250er Sorten auch um eine Woche verzögert.
Mittelspäte Sorten benötigen im südlichen und östlichen Niedersachsen noch weitere zehn Tage bis zum Erreichen der Erntereife und werden diese voraussichtlich zwischen dem 25. und 30. September erreichen

Nördliche Lagen

Im nördlichen Niedersachsen und in den Höhenlagen erreichten die TS-Gehalte der frühen und mittelfrühen Sorten Ende August rund 25 % in der Gesamtpflanze. Die TS-Werte der Kolben lagen bei 35 bis 45 %, so dass sich optimale Erntetermine erst ab Ende September ergeben. Mittelspäte Sorten werden auch hier noch rund zehn Tage länger für das Erreichen der angestrebten Werte brauchen, was ab etwa 10. Oktober der Fall sein dürfte.
In Küstennähe verläuft die Abreife naturgemäß noch langsamer. Gegenüber der übrigen Region Nord sollte hier noch mindestens eine Woche länger mit der Ernte gewartet werden, so dass sich Termine ab Anfang Oktober für frühe Sorten ergeben. Mittelfrühe Genetik benötigt hier sogar eine ganze Woche länger als frühe, um die gleiche physiologische Reife zu erreichen. Zum Beprobungstermin wurden hier TS-Gehalte im Kolben um die 30 % erreicht, in der Gesamtpflanze sogar erst knapp um die 23 %. Noch später abreifende Sorten sollten in dieser Region gar nicht erst angebaut werden

Mehr zum Thema und die dazugehörigen Tabellen finden Sie in der LAND & Forst 36/17 ab Seite 30.

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