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Zuckerrüben

Herbizidstrategien für saubere Rüben

von , am
18.03.2015

Der Herbizideinsatz in Zuckerrüben gleicht einem Baukastensystem mit Basisherbiziden plus zusätzlichen Wirkstoffen. Die LAND & Forst gibt Tipps zur optimalen Herbizidstrategie.

Weißer Gänsefuß ist in Zuckerrüben aufgrund der Resistenzsituation nur schwer zu fassen. © Windheim

Die richtige Herbizidstrategie ist entscheidend für den erfolgreichen Anbau von Zuckerrüben. Insbesondere in den letzten drei Jahren wurden einige neue sehr blattaktive Herbizidkombinationen mit altbekannten Wirkstoffen zugelassen, bei denen das Thema "Verträglichkeit" wieder mehr in den Blickpunkt geraten ist. Für einen verträglichen Herbizideinsatz ist eine starke Wachsschicht unabdingbar. Wachstumsfördernde und/oder besonders strahlungsreiche Witterung, wie im Anbaujahr 2013, erhöht das Risiko für Schädigungen an den jungen Rüben. Jedoch führt nicht jeder Herbizidstress zwangsläufig zu Ertragsverlusten.

Feuchte Böden helfen

Eine Strategie mit angepassten Aufwandmengen und flexiblem Einsatz von Additiven unter Berücksichtigung der Witterung sind der Schlüssel für saubere Rüben. Das letzte Jahr hat gezeigt, dass es bei feuchten Bodenbedingungen ausreichend Wirkreserven der Herbizide gibt und hohe Wirkungsgrade auch mit angepassten Aufwandmengen ohne weiteres möglich sind. In trockenen Frühjahren kommen wir schnell an unsere Leistungsgrenzen und für eine ausgewogene Herbizidmischung aus Blatt- und Bodenaktivität ist Fingerspitzengefühl gefragt. Problematische Leitunkräuter, wie z. B. Ausfallraps oder zunehmend schwerer bekämpfbarer Weißer Gänsefuß erleichtern die Herbizidauswahl nicht.
 
Eine Übersicht über die zugelassenen Zuckerrübenherbizide und -graminizide sowie weitere Tipps für eine gut abgestimmte  Herbizidstrategie bietet die LAND & Forst Ausgabe 12 auf den Seiten 23 bis 30. Möchten Sie die LAND & Forst für einen Monat gratis zum Probelesen bestellen? Dann klicken Sie hier…
 
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