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Tagung

Kartoffelanbauer sollten Produktion für 2018 anpassen

Kartoffeln-Kartoffelernte-Niedersachsen
Werner Raupert, LAND & Forst
am
07.12.2017

Die Kartoffelerzeuger sollten ihre Produktion für das kommende Jahr 2018 überdenken: Das war ein Rat von Jörg Eggers, Geschäftsführer der Europlant, auf dem Kartoffeltag im niedersächsischen Uelzen.

Volles Haus in Uelzen bei der großen Kartoffeltagung der Landberatung Lüneburg und der EUROPLANT. Mit Spannung verfolgten die 460 Besucher die Ausführungen des Geschäftsführers der Europlant, Jörg Eggers.

Er appellierte an die Kartoffelerzeuger, die Produktion für das nächste Jahr zu überdenken. Folgende Punkte führte er aus:

  • Die statistische Zahl zur Kartoffelernte von 11,3 Mio. t in Deutschland zweifelte er zwar an, weil diese Mengen garantiert wegen der schwierigen Ernte gar nicht gerodet bzw. nicht alle auf den Markt drängen.
  • Trotzdem sollte insbesondere die Anbaufläche von Verarbeitungskartoffeln nach unten angepasst werden, weil die Heideregion nicht die besten Qualitäten für die Langzeitlagerung von Pommes Frises Ware liefern könne. Auch sei die Menge in 2017 in diesem Segment überzogen worden.
  • Mehr Potenzial sieht Eggers in der Produktion von Stärkekartoffeln für 2018.

Trotz der desolaten Preissituation hatte Eggers auch eine positive Botschaft: Ab Februar könnte sich preislich etwas bewegen, da dann die regional erzeugten Mengen in anderen Bundesländern zu Neige gehen. Zum Zuge kommen aber nur beste Qualitäten.

Die Kontrolle der Läger müsse daher einen hohen Stellenwert haben. Auch der Export ziehe weiter an, da insbesondere die südlichen EU-Länder aufgrund der Trockenheit im Sommer bzw. der Wasserknappheit unterdurchschnittlich geerntet haben.

Halb & Halb: Kalendershooting von "Heiße Kartoffel 2018"

Heiße Kartoffel
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