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Körnerleguminosen

Leguminosen erhalten neue Chance

von , am
21.05.2015

Durch das Projekt "Eiweißfutter aus Niedersachsen" haben viele Betriebe nach langer Zeit wieder Leguminosen in die Fruchtfolge aufgenommen. Welche Impulse es bietet, lesen Sie hier.

EFN-Projektleiter Eberhard Prunzel-Ulrich und Anika Berner hoffen, dass sich heimische Eiweißfuttermitel auch wieder in konventionellen Betrieben etablieren. © Raupert

Futtererbsen, Ackerbohnen oder auch Lupinen sind in ihrer Anbaubedeutung in den letzten Jahrzehnten immer mehr in die Bedeutungslosigkeit versunken. Deutschlandweit werden nur noch auf etwa 1 % der Ackerfläche Körnerleguminosen angebaut. Dies gilt vor allem für die konventionell betriebene Landwirtschaft. Die Ökobetriebe haben schon immer auf dieses Segment gesetzt und nutzen aufgrund des Verzichts auf synthetisch hergestellte Dünger die pflanzenbaulichen Vorteile (z.B. Bindung von Luftstickstoff) dieser vielseitigen Kulturen.
 
Auch die Züchterhäuser haben auf diesen Negativtrend reagiert und im Zuge des reduzierten Anbauumfangs ihre Aktivitäten weitestgehend eingestellt. Aufgefangen worden ist die Lücke in der Versorgung der Nutztiere mit Eiweiß durch sehr hohe Importmengen von billig erzeugtem Sojaschrot aus Nord- und Südamerika. Doch diese Entwicklung hat auch Nachteile. So hat man sich nicht nur in eine Art Abhängigkeit von den Importen gebracht. Auch die Tatsache, dass weltweit mehr als 50 % gentechnisch veränderte Sojabohnen angebaut und verwertet werden, findet in Europa immer weniger Akzeptanz.
 
Mehr zum Thema lesen Sie in der LAND & Forst Ausgabe  21/2015 auf Seite 26 und 27.

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