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Getreideanbau

LSV Öko-Winterroggen: Die Fallzahlen sind der Knackpunkt

Öko-Winterroggen wächst auf einem Acker.
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Birgit Greuner, LAND & Forst
am
17.08.2017

Winterroggen hat auf den leichteren Standorten einen festen Platz in der Fruchtfolge von Ökobetrieben.Hier die Ergebnisse der aktuellen Landessortenversuche (LSV).

Auf den leichteren Standorten wird Winterroggen meist in der Fruchtfolge von Ökobetrieben eingesetzt. Im Gegensatz zum konventionellen Bereich dominieren aber hier immer noch die Populationssorten.

Die Erträge der Landessortenversuche Öko-Winterroggen fallen 2017 überwiegend sehr erfreulich aus. Sie bewegen sich zwischen 40 und 65 dt/ha. Hier können Sie Ergebnistabellen einsehen:

Selten Blattkrankheiten im Öko-Winterroggenanbau

Blattkrankheiten bereiteten im Öko-Winterroggenanbau keine größeren Probleme. Weitere Ergebnisse der LSV haben wir nachfolgend zusammengefasst:

  • Im Ökolandbau gehören die Populationssorten Inspector, Dukato, Conduct und Elias in die engere Wahl.
  • Diese Sorten sind blattgesund, lang im Wuchs und überwiegend fallzahlstabil.
  • Die Mutterkornanfälligkeit ist gering.
  • Die Ökozüchtung LiKoRo ist aufgrund der besonderen Mehleigenschaften ebenfalls geeignet.
  • Mit Hybridroggen können Mehrerträge zwischen 20 und 30 % erzielt werden.
  • In die engere Wahl gehören KWS Bono und SU Performer. Beide Sorten sind ausgewogen bei der Blattgesundheit, fallzahlstabil und eher kurz.
  • Bei SU Performer ist die leicht erhöhte Mutterkornanfälligkeit zu beachten.
  • Zur Aussaat darf nur ökologisch vermehrtes Saatgut verwendet werden.

Mehr zum Thema lesen Sie in der LAND & Forst 33/17 ab Seite 39. Zusätzlich zu unserem Artikel in der Printausgabe hier die folgende Tabelle:

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