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Mais

Maisdüngung: N-Sollwert bleibt sichere Basis

von , am
01.04.2015

Oberstes Gebot vor der Maisaussaat ist, den Nährstoffbedarf von Mais richtig zu ermitteln. Hier die Grundlagen einer standort- und schlagangepassten Düngung.

Bei der Düngeplanung zu Mais sind die standort- und schlagspezifischen Daten zu berücksichtigen. © Mühlhausen/landpixel
Ziel der Maisdüngung sollte sein, das Ertragspotenzial optimal auszunutzen und die eingesetzten Nährstoffe effizient zu nutzen. Nährstoffverluste, sei es durch Ausbringungsverluste oder durch eine überhöhte Düngung müssen unbedingt vermieden werden. Ein sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch nachhaltiger Maisanbau steht seit Jahren im Mittelpunkt der Beratung. Der verstärkte Einsatz von neuen Gülle-Ausbringungsverfahren, wie z.B. Grubberinjektion oder Strip-Till-Unterfuß-Ausbringung, zeigt die deutliche Veränderung in der Praxis. Ebenso steigt erfreulicherweise auf Feldtagen und Wintertagungen das Interesse an Düngungsversuchen. 

Sollwert für jeweiligen Schlag errechnen

Trotz veränderter technischer Düngungsverfahren gilt nach wie vor die Stickstoff-Düngeempfehlung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen nach der Nmin-Methode, um den Gesamt-Stickstoffbedarf zu ermitteln. Hierbei wird unabhängig von der Verwertungsrichtung (Körner-, Silo- oder Energiemais) und für alle Reifegruppen einheitlich der Sollwert von 180 kg N/ha abzüglich Nmin in 0 bis 60 cm im Frühjahr empfohlen. Über Korrekturen mit Zu- und Abschlägen vom allgemein gültigen Sollwert wird die schlagspezifische Situation errechnet.

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