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Nordzucker

Vor Mitte Mai keine Infos zum Liefervertrag 2017

Pressedienst
am
07.04.2016

Die Verhandlungen der Nordzucker AG mit dem Dachverband Norddeutscher Zuckerrübenanbauer e. V. (DNZ) über den Zuckerrüben-Lieferungsvertrag 2017 dauern an. Verbindliche Informationen für Rübenanbauer werden nicht bis zum Zeitpunkt des Angrarantrags Mitte Mai verfügbar sein.

Derzeit verhandelt die Nordzucker AG noch mit dem Dachverband Norddeutscher Zuckerrübenanbauer e. V. (DNZ) über den Zuckerrüben-Lieferungsvertrag 2017. Die Nordzucker AG teilte jetzt mit, dass die Rübenbauer bis zum Zeitpunkt des Agrarantrags Mitte Mai noch keine verbindlichen Informationen zu Vertrags- und Freier Menge erhalten werden.

Der Nordzucker Agrarvorstand Dr. Lars Gorissen erklärte: „Unser Ziel ist klar: Die Rübenbeschaffung muss wettbewerbsfähig und der Rübenanbau weiterhin attraktiv sein.“

Mengen und Preise der Rüben bestimmt künftig der Markt

Ab 2017 ändern sich die Rahmenbedingungen fundamental. Feste Quoten und Rübenmindestpreise gehören der Vergangenheit an, Mengen und Preise werden künftig vom Markt bestimmt.

Deshalb stelle Nordzucker sich idealerweise ein Paket mit mehreren Vertragsoptionen zur freien Wahl für die Rübenanbauer vor. Die Verhandlungen benötigten zwar mehr Zeit als erwartet. "Wir sind aber überzeugt, dass wir zu einem attraktiven Vertragsmodell für unsere Landwirte kommen werden“, betont Dr. Gorissen.

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