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Eiweißpflanzen

Niedersachsen: Eiweißstrategie erfolgreich

Erbsen blühen auf einem Acker
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Werner Raupert, LAND & Forst
am
13.09.2017

Das Projekt „Eiweißfutter aus Niedersachsen“ (EFN) wurde erfolgreich abgeschlossen. Ziel ist, den regionalen, gentechnikfreien Leguminosen-Anbau zu fördern.

Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer setzt bei der Zukunft des Tierfutters auf Eiweißpflanzen aus heimischen Anbau. Als wichtiger Baustein der Eiweiß-Strategie, wie sie die Rot-Grüne Landesregierung im Koalitionsvertrag als Ziel vereinbart hatte, wurde nun das Projekt „Eiweißfutter aus Niedersachsen“ (EFN) abgeschlossen.

Mit dem EFN-Projekt soll der regionale, gentechnikfreie Anbau von Leguminosen gefördert werden, sowohl im ökologischen wie im konventionellen Landbau.

Mehr regional erzeugte Eiweißpflanzen

Die Projektleiter und Minister Meyer zog eine positive Bilanz. „Ich freue mich, dass Eiweißpflanzen aus regionaler Erzeugung endlich wieder auf der Tagesordnung stehen. Niedersachsen muss weg kommen von Gensoja-Importen aus Südamerika“, sagte der Minister bei der Abschlussveranstaltung in Hannover.

Eiweißfuttermittel von zwölf Demobetrieben

Das EFN-Projekt unter der Leitung der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) wurde vom Land mit 520.000 Euro gefördert, die Laufzeit des Projekts war von Juni 2014 bis September 2017.

Hauptziel war es, den Anteil von heimisch erzeugten Eiweiß-Futtermitteln zu erhöhen und die Vernetzung entlang der Wertschöpfungskette zu erhöhen. Insgesamt beteiligten sich zwölf Demonstrationsbetriebe.

Nischenfrucht: Kichererbsen-Anbau

Kichererbsen
Kichererbsen
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