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Eiweißpflanzen

Niedersachsen: Rotklee und Luzerne erfolgreich anbauen

Dieser Artikel ist zuerst in der LAND & Forst erschienen.

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Schlepper erntet Rotklee im Reinanbau.
Schlepper erntet Rotklee im Reinanbau. © Dr. Christine Kalzendorf
von , am
26.04.2017

Die Eiweißpflanzen Rotklee und Luzerne können in Niedersachsen durchaus erfolgreich auch als Reinsaaten angebaut werden. Mehr dazu in der LAND & Forst 17/17.

Futterbaubetriebe profitieren von guten Futterqualitäten. Schmeckt das Grundfutter dem Milchvieh und enthält es wertvolle Inhaltsstoffe, so wirkt sich das positiv aus

  • auf die Futteraufnahme durch die Kühe und
  • auf deren Milchleistung.

Rotklee und Luzerne sind die Leguminosen, die in Niedersachsen in die engere Wahl kommen.

    LWK Niedersachsen führte Anbauversuche mit Rotklee und Luzerne durch

    Im Jahr 2012 wurden durch die Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) auf drei Standorten in Niedersachsen (Seemarsch, Eschboden und Podsol-Gley) jeweils drei Sorten von Rotklee und Luzerne ausgedrillt. Angaben zum Versuchsaufbau und zur -durchführung entnehmen Sie bitte den Seiten 35 bis 37 in der LAND & Forst 17/17.

    Zusammengefasst ergaben sich folgende Ergebnisse:

    Nanovirusbefall bei Leguminosen

    Die virusähnlichen Symptome an Erbsenpflanzen fielen in Deutschland erstmals im Sommer 2009 in der Nähe von Aschersleben (Sachsen-Anhalt) auf. © Julius Kühn Institut (JKI)
    Aus verdächtigen Pflanzen wurde ein Krankheitserreger isoliert, der auffällige Vergilbungs- und Stauchesymptome an Erbsen –und Fababohnensämlingen verursachte. © Julius Kühn Institut (JKI)
    Nachdem alle üblichen Tests keine in Europa bekannten Viren nachwiesen, wurden die Wissenschaftler des Julius Kühn-Instituts in Nordafrika und im Nahen Osten fündig, wo so genannte Nanoviren an Kichererbsen und Linsen weit verbreitet sind. © Julius Kühn Institut (JKI)
    In Europa war diese besondere Virusart bis dahin nur in Spanien sporadisch aufgetreten. Damit wurde für Zentraleuropa erstmals ein Nanovirus nachgewiesen. © Julius Kühn Institut (JKI)
    Kranke Erbsen- und Ackerbohnenpflanzen gehen derzeit nicht nur regional, sondern aus ganz Deutschland am Julius Kühn-Institut (JKI) in Braunschweig ein. Sie zeigen auffällige starke Vergilbungen und gestauchte Triebspitzen mit deformierten Blättern. © Julius Kühn Institut (JKI)
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