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Sommerwetter

Obsternte in Niedersachsen außergewöhnlich früh

Kirschen
Eva Eckinger
am
17.07.2018

Für viele norddeutsche Obstbauern ist die Trockenheit kein Problem. Sie freuen sich über das warme Wetter. Ein Lagebericht aus Niedersachsen.

Während Getreidebauern wegen des trockenen Sommerwetters über Ernteausfälle klagen, ist die Lage bei den Obstbauern vielerorts entspannter, so auch im Alten Land im Norden Niedersachsens.

Dort würden die Landwirte mit dem warmen Wetter gut zurecht kommen, berichtet die dpa. Dirk Köpcke von der Obstbauversuchsanstalt Jork erklärte: "Wir hier im Alten Land haben den Riesenvorteil, dass wir den schweren Marschboden haben, der kann das Wasser sehr gut speichern."

Die Ernte sei gut, aber außergewöhnlich früh, berichtet die Deutsche Presse Agentur (dpa). Einige Landwirte ernten dieses Jahr sogar so früh, wie Bauern im Mittelmeerraum.

Allerdings gebe es auch Standorte im Norden, die unter dem trockenen Wetter leiden. Grundsätzlich seien die Früchte in diesem Jahr rund zwei Wochen früher reif als üblich, so Köpcke. 

Frühe Kirschenernte: Wie im Mittelmeerraum

Auch die Qualität sei gut, sagte Helwig Schwartau von der Agrar Informations-Gesellschaft (AMI) gegenüber der dpa. Es habe keinerlei Produktions- oder Qualitätseinbußen gegeben. Die Ernte der letzten Kirschen verschiebt sich in diesem Jahr deutlich nach vorne.

Üblicherweise seien die Obstanbaugebiete in Norddeutschland vom Reifegrad her immer die letzten in Europa. In diesem Jahr aber sind sie "genauso früh dran, wie in Süddeutschland, teilweise hatte man auch eine Überschneidung mit den Ländern im Mittelmeerraum", berichtet Schwartau.

Kirschen kosten derzeit zwischen 5 und 8 Euro pro Kilo, je nach Qualität.

Beregnung: Wasservorräte fast aufgebraucht

Auch Obstbauer Dirk Zabel aus Bennigsen in der Region Hannover in Niedersachsen bestätigt eine gute Ernte. Seine Sauerkirschenernte hat einen ganzen Monat früher als gewöhnlich begonnen.

Allerdings muss er beregnen und die Wasservorräte sind nun fast aufgebraucht. Letzte Woche habe es zwar an zwei Tagen 30 Liter pro Quadratmeter geregnet, aber das reiche für die anstehende Apfelernte nicht aus. Er brauche dringend mehr Niederschlag, erklärt er gegenüber der dpa.

Apfelernte: Durchschnittlich, aber gute Qualität

Bei Äpfeln wird ebenfalls mit einer guten Ernte gerechnet, allerdings nicht mit Rekorden, so die dpa. Die Blütezeit sei recht kurz gewesen und es konnten nicht so viele Blüten bestäubt werden.

Obstbauexperte Köpcke rechnet mit einer durchschnittlichen Ernte, aber einer sehr guten Qualität. Die Sonne führe dazu, dass die Früchte sehr viel Zucker bilden können.

Mit Material von dpa

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