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Profitag Spargel: Tolle Tipps für Anbauer

Spargel-Profitag-Direktvermarktung
Spargel © pixabay
von , am
06.11.2017

Auf dem Ahlemer Profi-Tag Spargel überzeugt die LWK alljährlich mit praxisnahen Themen: In diesem Jahr gab es u. a. Tipps zur Betriebsübernahme.

Der Profi-Tag Spargel in der Lehr- und Versuchsanstalt Hannover Ahlem überzeugt die Praktiker seit Jahren mit praxisnahen Themen und außergewöhnlichen Referenten. Die von der LWK Niedersachsen organisierte Tagung untermauerte diesen guten Ruf auch in diesem Jahr.

Anne Dirksen, Sozioökonomische Beraterin der Kammer zeigte auf, mit welchen Problemen junge Betriebsleiter zu kämpfen haben, wenn sie den elterlichen Betrieb übernehmen. An praxisnahen Beispielen hielt sie den Direktvermarktern des Öfteren ein Schild vor, aus welchen Situationen Konflikte entstehen können:

  • Klar sein sollte, wer nach der Übernahme der tatsächliche Chef auf dem Hof ist. Der eine muss loslassen, der andere auch die Verantwortung annehmen. Alles nicht so einfach.
  • Ganz wichtig ist: immer miteinander sprechen.

Wie finde ich als Spargelbetrieb die passenden Mitarbeiter?

    Ein anderes Problem sprachen Matthias Brandner und Heinke Blankenforth, Arbeitnehmerberatung der LWK, an. Wie finde ich auf dem heutigen leergefegten Arbeitsmarkt die richtigen Mitarbeiter für meinen Betrieb und wie kann ich sie langfristig binden.

    Ein entscheidender Punkt ist hierbei die selbst kreierte Stellenanzeige. Hier sollte mehr Zeit investiert werden, denn das Stellenangebot ist die Visitenkarte des Betriebes.

    Den Hofladen attraktiv gestalten

    Großes Interesse fand auch der Beitrag von Daniel Kükenhöhner, der Tipps zur zeitgemäßen Gestaltung von Hofläden und Verkaufsständen gab.

    Neben der optimalen Präsentation und Platzierung der Waren kommt es auch auf die richtige Ausleuchtung der Stände und Hofläden an. Auch banale Fahnen haben eine große Wirkung auf die Zielgruppe und erregen Aufmerksamkeit. 

    Milchtankstellen: Einstieg in die Direktvermarktung

    Milchautomaten vereinen Kühlung, Milchbehälter, Rührwerk, Automat und Abfüllbereich in einem Gerät. So auch der Automat "R" von Risto. Die Höhe des Münzeinwurfs entscheidet über das Milchguthaben, die Abgabemenge kann zwischen 0,2 und 5 Litern frei gewählt werden. Wird keine weitere Milch benötigt, zahlt der Automat serienmäßig das Restgeld aus. © Risto Vending GmbH
    Risto bietet seinen Automaten sowohl mit Touchscreen ("R-Touch"), als auch in der erweiterten Version mit einem zweiten Behälter an. So ist der Verkauf eines weiteren, zweiten Produkts (zum Beispiel Vanillemilch) im selben Automaten möglich. Alle Automaten sind MID-zertifiziert. © Risto Vending GmbH
    Die brunimat GmbH bietet ebenfalls MID-zertifizierte Milchtankstellen an. Den Brunimat gibt es in der Ausführung "KS" und "Premium", wobei sich die Premium-Version nach Angaben des Herstellers vor allem für den Verkauf außerhalb des Hofes in Ballungsgebieten eignet. Neben der einfachen Ausführung mit einem Behälter (50-200 Liter)... © Brunimat GmbH
    ...ist die Version "Duo" mit zwei Behältern (100-400 Liter) erhältlich. Bei der Option "Duo" wird automatisch vom leeren auf den neuen, vollen Behälter gewechselt. So wird die Restmilch immer zuerst verkauft. Milchwechsel und Reinigung können so gleichzeitig durchgeführt werden, unabhängig von der Restmilchmenge. © Brunimat GmbH
    Wie beim Risto-Automat erfolgt die Bezahlung beim brunimat serienmäßig über Münzeinwurf, allerdings nur optional mit Wechselgeldmünzer (blauer Kreis). Der Notenleser ist wie bei Risto optional erhältlich (gelber Kreis). Ebenso gibt es beim brunimat gegen Aufpreis eine automatische Reinigung des Abfüllbereichs nach jedem Abfüllvorgang (roter Kreis). © Brunimat GmbH
    Die Milchautomaten der Milch Concept Automaten oHG sind laut Unternehmen speziell für den Vertrieb von Milch in Städten (zum Beispiel vor Supermärkten) konstruiert. Entsprechend größer sind die Fassungsvermögen der Automaten: Das kleinste Modell "S 200" fasst 200 Liter, der "M 400" 400 Liter und das größte Modell "L 600" 600 Liter pro Automat. © Milch Concept Automaten oHG
    Neben dem serienmäßigen Münzwechsler sind optional Geldschein-, EC-Karten- und Kredikartenannahme erhältlich. Die Automaten lassen sich zudem kombinieren. So ist eine Absatzmenge von bis zu 1200 Liter pro Standort möglich. © Milch Concept Automaten oHG
    Die verschiedenen Ausführungen der Concept-Automaten verfügen über ein bis drei Tanks à 200 Liter. Anders als bei den Automaten der anderen Hersteller bleiben beim Tankwechsel keine der milchführenden Komponenten (Rührwerk, Schläuche, Mengenmesser, Ausgabestutzen, Pumpen) im Automat, sondern sind fest mit dem Tank verbunden. So werden mit jedem frischen Tank alle mit Milch in Berührung kommenden Teile ausgetauscht, eine Reinigung am Tank ist daher nicht notwendig. © Milch Concept Automaten oHG
    Sowohl der "S 200" als auch der "M 400" lassen sich optional mit einem Warenverkaufsautomat kombinieren (gelber Kreis). Dieser ist in verschiedenen Größen verfügbar und ermöglicht den Verkauf vieler weiterer Produkte (Joghurt, Eier etc.). Beim Modell "L 600" ist der Warenverkaufsautomat serienmäßig in die Einhausung integriert. Alle Concept-Milchautomaten sind MID-zertifiziert. © Milch Concept Automaten oHG
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