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Kartoffeln

Regen und Sturm bremsen Niedersachsens Frühkartoffelerzeuger

Kartoffelblüte
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Birgit Greuner, LAND & Forst
am
15.03.2019

In Niedersachsen haben die Frühkartoffelerzeuger die ersten Knollen gepflanzt. Regen und Sturm bremsten sie dann aber noch aus.

Niedersachsens Landwirte haben die ersten Arbeiten zur Frühjahrsbestellung in den wärmeren Tagen in der ersten Februarhälfte schon erledigt. Allen voran haben die Frühkartoffelerzeuger die ersten Knollen in die Erde gebracht.

Nach Umfragen des Landvolk-Pressedienstes sind die Kartoffeln mit sogenannter Ernteverfrühung bereits gepflanzt. Das betrifft eine Fläche von rund 800 Hektar.

Sturm und Regenfälle: Pause für Pflanzarbeiten

Nach den Regenfällen der vergangenen Tage müssen sie die Pflanzarbeiten nun erst einmal aussetzen. Auch die Folie konnten die Landwirte wegen des heftigen Sturms noch nicht überall ausbreiten.

Insgesamt bauen im Großraum Hannover mit dem Schwerpunkt um Uetze 150 Landwirte auf etwa 2.700 ha Kartoffeln an.

Mit Folien und Frostschutzberegnung gegen Kälteeinwirkung

Im verfrühten Anbau schützen die Landwirte die Frühkartoffeln mit Folien gegen Kälteeinwirkung und verstärken die Sonnenstrahlen, so dass die ersten Knollen schon Ende Mai noch rechtzeitig zur Spargelsaison geerntet werden können.

Die meisten Betriebsleiter verfügen zudem über die Möglichkeit, die Kartoffelpflanzen bei Spätfrost mit einer Frostschutzberegnung gegen das Erfrieren zu wappnen.

Als beliebteste Frühkartoffel gilt "Annabelle", eine festkochende Sorte, die von den Landwirten überwiegend direkt ab Hof oder über Wochenmärkte verkauft wird. Bei den weiteren Frühkartoffeln stehen die Sorten "Solist" und "Columba" weit vorn.

Kartoffeln: Lockvogelpreise nicht zu rechtfertigen

Die deutschen Frühkartoffelanbauer konkurrieren mit Lieferungen aus dem Mittelmeerraum. Aktuell gibt es bereits neue Kartoffeln aus Israel, aber auch Ägypten und Spanien sind mit Lieferungen im deutschen Markt gut vertreten.

Kritisch sehen die Kartoffelanbauer Sonderpreise im Lebensmittelhandel mit Preisen von 40 bis 60 Cent je Kilogramm. "Da bleibt uns Kartoffelanbauern die Spucke weg", sagt Henning Meyer von der Niedersächsischen Frühkartoffelerzeugergemeinschaft. Die Erzeugerpreise liegen nach einem Blick auf die Notierungen schon bei etwa 35 Cent je Kilogramm. Dazu kommen noch Kosten für Sortierung, Verpackung, Fracht und andere Zusatzleistungen.

"Verdienen kann an solchen Lockvogelpreisen niemand", verdeutlicht der Kartoffelbauer. Gerade mit Blick auf die historisch niedrige Kartoffelernte im Jahr 2018 seien derart niedrige Preise nicht zu rechtfertigen.

Mit Material von Landvolk Pressedienst

Bilder vom Acker: Kartoffelernte 2018

Kartoffelernte mit Deere
Ernte im Abendlicht
Ernte von Kartoffeln
Kartoffelernte Schweiz
Ernte in den Niederlanden
Kartoffelernte in Deutschland
Ernte im Abendlicht
Ernte von Kartoffeln in Dänemark
Kartoffelernte in Bayern
Kartoffelmaus auf Acker
Ernte von Kartoffeln
Kartoffeln werden gerodet
Ernte von Kartoffeln
Kartoffelernte am Abend
Kartoffelmaus von Palandt
Ernte von Kartoffeln
Ernte mit Grimme
Ernte von Kartoffeln
Kartoffeln im Anhänger
Ernte mit alter Technik
Ernte mit Grimme
Ernte mit John Deere
Kartoffelacker
Ernte mit Grimme
Ernte von Kartoffeln
Kartoffelernte
Kartoffelernte mit Fendt
Landwirte ernten
Ernte von Kartoffeln
Kartoffelernte im Spätsommer
Ernte von Kartoffeln
Ernte mit DeWulf
Ernte und Lagerung von Kartoffeln
Ernte von Kartoffeln
Ernte auf dem Acker
Ernte mit Grimme
Abend auf dem Acker
Ernte von Kartoffeln
Ernte von Kartoffeln
Erntemaschinen neben Acker
Ernte in Bayern
Ernte von Kartoffeln
Ernte mit Maschinen
Ernte von Kartoffeln
Ernte von Kartoffeln
Keiler von Ropa
Ernte von Kartoffeln
Ernte von Kartoffeln
Ernte mit DeWulf
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