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Rübenernte

Rübenerträge in Niedersachsen sind nicht zum Jubeln

Maschine bei der Rübenernte
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Werner Raupert, LAND & Forst
am
27.10.2018

In diesem Sommer gab es in Niedersachsen viele schlafende Rübenschläge zu sehen. Umso überraschter dürfte mancher Landwirt von den Rodeergebnissen sein.

Das ist ein Ausnahmejahr, auch für die Zuckerrüben:

  • Die Aussaat lief verbreitet etwas später als gewohnt, aber in den meisten Fällen unter sehr guten Bodenbedingungen.
  • Zwei Drittel der Rüben waren bis Mitte April in der Erde.
  • Das restliche Drittel folgte dann in der letzten Aprildekade.

"Bei ansteigenden Temperaturen verlief die Jugendentwicklung so rasant wie selten", erinnerte sich Dirk Wollenweber, Geschäftsführer des Zuckerrübenanbauerverbandes (ZAV) Südniedersachsen, auf dem Kampagnegespräch mit der LAND & Forst in Hildesheim Ende Oktober.

Schwankende Rübenerträge in Niedersachsen

Rübe im Ackerboden

Folgendes gab die ZAV darüber hinaus bekannt:

  • Die Rübe hat die Trockenheit in Niedersachsen oft besser verkraftet als erwartet.
  • Erträge schwanken in den Regionen extrem.
  • Von 350 bis knapp 1.000 dt/ha ist alles drin.
  • Zuckergehalte sind aufgrund der Witterung auf Rekordniveau.
  • Im Zuckerertrag gibt es 2018 einen Rückschlag.
  • Beregnung war auf leichten Böden der Rettungsanker.
  • Krankheiten und Schädlinge waren 2018 nur ein randthema.
  • Rübenmotte ist als neuer Schädling aufgetreten.
  • Roderfahrer haben die Herausforderungen gut gemeistert.

Mehr zum Thema lesen Sie in der LAND & Forst Ausgabe 44/18.

LAND&Forst

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