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Grünlandumbruch

Umwandlung von Dauergrünland: Spezielle Vorgaben beachten!

AgE
am
07.03.2016

Hannover - Bei der Umwandlung von Dauergrünland müssen Niedersachsens Landwirte auch in diesem Jahr spezielle Vorgaben und Verbote beachten: So ist der Umbruch in Fauna-Flora-Habitat-(FFH)-Gebieten unzulässig, wenn es am 1. Januar 2015 bereits bestanden hat.

Niedersächsische Landwirte, die Dauergrünland umwandeln wollen, das in Fauna-Flora-Habitat-(FFH)-Gebieten liegt, müssen folgendes beachten: Die Umwandlung ist unzulässig, wenn es am 1. Januar 2015 bereits bestanden hat. Das teilte die Landwirtschaftskammer Niedersachsen jetzt mit.Hintergrund seien die 2015 eingeführten Regelungen zu den Direktzahlungen und zum Greening.

Für den Umbruch von Flächen, auf denen grundsätzlich eine Umwandlung möglich sei, müsse der Landwirt zwingend eine Genehmigung bei der Kammer einholen. Je nach Fallkonstellation sei zudem an anderer Stelle innerhalb von Niedersachsen/Bremen im gleichen Umfang neues Grünland anzulegen.

Zulässigkeit der Umwandlung prüfen

Die Entscheidung über die Zulässigkeit einer Umwandlung fälle immer sie, hob die Kammer hervor. Zuvor müsse aber die Prüfung der Zulässigkeit einer Umwandlung von Dauergrünland hinsichtlich naturschutz- und wasserrechtlicher Vorschriften nach dem Direktzahlungen-Durchführungsgesetz erfolgen. Diese obliege der unteren Naturschutzbehörde oder der unteren Wasserbehörde.

Erklärung des Antragstellers der Umwandlung nötig

Dabei fänden fachrechtliche Gesetze und Verordnungen Berücksichtigung, nicht aber freiwillige Vereinbarungen mit einer Schutzwirkung für die Flächen. Hierzu habe die antragstellende Person eine Erklärung direkt gegenüber ihr abzugeben, erläuterte die Landwirtschaftskammer.

Formulare zur Antragstellung finden Sie unter www.lwk-niedersachsen.de.

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