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Mais

Verluste müssen wirklich nicht sein

von , am
09.09.2015

In der Praxis treten nennenswerte Verluste aufgrund von Nacherwärmung und Verpilzung auf. Neben dem Einsatz geeigneter Siliermittel gibt es verschiedene Maßnahmen, die Sie in der LAND & Forst 37 nachlesen können.

Der Oberflächenverderb kann bei ausreichendem Futtervorschub, hohen Lagerungsdichten sowie einer ordnungsgemäßen Abdeckung und Entnahme gering gehalten werden. © Kalzendorf
Für den Verderb der Silagen während der Verfütterung sind in erster Linie Hefen und Pilze verantwortlich. Wesentliche Eigenschaften dieser beiden Keimgruppen wurden bereits im vorstehenden Beitrag dargestellt. Hier soll der Fokus zunächst auf den Abbauprozess der Nährstoffe gelegt werden. Bei der Veratmung von Nährstoffen aus dem Silo entstehen die Endprodukte Kohlendioxid und Wasser. Die Energie der Glukose oder der Milchsäure wird dabei freigesetzt, was wir als Wärmebildung im Silo verbuchen.
 
Damit sind alle Atmungsprozesse letztendlich mit einem vollständigen Nährstoffabbau und einem vollständigen Energieverlust verbunden. In der Praxis registriert man allerdings nur die mit unseren Sinnen erfassten Auswirkungen dieser Abbauwege. Hierzu gehören das Warmwerden, die Verpilzung und der zunehmende Fäulnisprozess des Futters.

Verluste kalkuliert

Für jeden Futterbauer ist es daher nicht nur ärgerlich, sondern auch zeitaufwändig,  wenn vor der Fütterung mit großem körperlichem Einsatz das verdorbene Futter ausselektiert werden muss. Darüber hinaus ist die Summe des Futters, welches auf dem Kompost landet, mit erheblichen Geldeinbußen verbunden.
 

Rechenbeispiele dazu sowie mehr zum Thema Maissilierung lesen Sie in der LAND & Forst Ausgabe 37/2015 auf den Seiten 38 und 39. Möchten Sie die LAND & Forst für einen Monat gratis zum Probelesen bestellen? Dann klicken Sie hier…

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