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Rapsanbau

Winterraps: Herbizideinsatz wird komplizierter

Dr. Dirk M. Wolber, LWK Niedersachsen
am
20.07.2016

Das Unkrautspektrum im Raps wandelt sich aufgrund sich verändernder Anbaubedingungen. Lesen Sie in der LAND & Forst Ausgabe 29 über neue Herbizidstrategien.

Aufgrund sich verändernder Anbaubedingungen wandelt sich das Unkrautspektrum im Raps wie kaum in einer anderen Kultur. Rapsverwandte Unkräuter nehmen kontinuierlich zu. Das erfordert neue Herbizidstrategien.Winterraps zählt zu den konkurrenzstärksten Ackerbaukulturen.

Auf Standorten mit einer leichten Mischverunkrautung ist oft keine intensive Unkrautbekämpfung nötig. Neben Kamille, Vogelmiere und Ehrenpreis nehmen aber besonders Ackerhellerkraut, Raukearten, Klatschmohn und Doldenblütler deutlich zu.

Immer weniger Herbizide zur Auswahl

Gleichzeitig stehen immer weniger Herbizide und Wirkstoffkombinationen zur Verfügung. So kann z.B. Clomazone nur noch mit verschärften Anwendungsbestimmungen eingesetzt werden. Auch der Ruf nach Metazachlor-Vermeidung in Wasserschutzgebieten wird immer lauter. Zur kommenden Saison gibt es nur wenige Neuzulassungen und Zulassungsänderungen, eine neue Wirkstoffgruppe ist leider nicht in Sicht.

Mehr über die Neuzulassungen und Änderungen lesen Sie in die LAND & Forst Ausgabe 29/2016 auf den Seiten 20 bis 24. Eine zusätzliche Tabelle mit Anwendungshinweisen bei Herbiziden in Raps können Sie hier herunterladen...

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