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Rübenanbau

Zuckerrüben: Preis für Überrüben der Kampagne 2017/18 verhandelt

Landwirte auf Zuckerrübenfeld
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Renate Bergmann, LAND & Forst
am
28.08.2017

Rechtzeitig vor der Kampagne schließen Nordzucker und der Dachverband Norddeutscher Zuckerrübenanbauer e.V. (DNZ) die Verhandlungen ab.

Die Nordzucker AG und der Dachverband Norddeutscher Zuckerrübenanbauer e.V. (DNZ) haben in der letzten Verhandlungsrunde den Preis für Überrüben der Kampagne 2017/18 festgelegt.Grundsätzlich steht vertragsgemäß allen Rübenanbauern der Vortrag von Überrübenmengen auf das nächste Jahr in Höhe von 10 % der individuellen Vertragsmenge offen. Die Kostenbeteiligung des Landwirts beträgt hierbei 5,50 Euro je Tonne.

Folgende Preise wurden vereinbart

Für Rübenanbauer, die ihre Überrüben in diesem Kampagnejahr 2017/18 abrechnen möchten, wurden folgende Preise vereinbart:

Bei einem Basis-Zuckergehalt von 16,0 Prozent werden die ersten 10 Prozent der Vertragsmenge (Überrüben 1) mit 14,50 Euro je Tonne abgerechnet. Darüber hinaus gilt ein Basispreis von 5 Euro je Tonne. Hinzu kommen der Zuckergehaltszuschlag sowie die Rübenmarkvergütung und eventuelle Zuschläge für Früh- und Spätlieferungen. Die Frachtkosten werden individuell entsprechend der Entfernung zum Bezugspunkt belastet.

Mit der frühzeitigen Vereinbarung der Preise für Überrüben hat jeder Landwirt nun die Möglichkeit, selbst über eine bestmögliche Verwertung zu entscheiden. Die Preise für Vertragsrüben orientieren sich an dem jeweils gewählten Preismodell (fest oder variabel). Der marktorientierte Vario-Preis wird dabei erst nach der Kampagne festgesetzt.

Mit Material von Nordzucker AG und dem Dachverband Norddeutscher Zuckerrübenanbauer e.V. (DNZ)
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