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Zuckerrübenanbau

Zuckerrüben: Süßen Rüben-Sorten den Vorzug geben

Dieser Artikel ist zuerst in der LAND & Forst erschienen.

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Traktor bei der Aussaat von Zuckerrüben.
Traktor bei der Aussaat von Zuckerrüben. © Gero Schlinker
von , am
19.06.2017

Die Zuckerrüben mussten in diesem Jahr schon einiges aushalten: Frostgrade, Verschlämmungen und Trockenheit. Hier Ergebnisse eines Sortenleistungsvergleichs.

Trotz der insgesamt niedrigen Temperaturen Mitte April sind die Zuckerrüben in diesem Frühjahr mit einem hohen Feldaufgang und einer guten Bestandesetablierung gestartet. Das lag daran, dass an nahezu allen Standorten für den Zuckerrüben-Anbau Verschlämmungen durch Starkregen erst nach dem Feldaufgang passierten.

Sortenleistungsvergleiche bei Zuckerrüben

Die ARGE NORD konnte den Feldaufgang von neun Sortenleistungsvergleichen auswerten. Zum bundesweiten Ergebnis lässt sich zurzeit noch nichts sagen, da die Verrechnung noch nicht abgeschlossen ist.

Auf den ausgewerteten Standorten für das Ergebnis 2017 stehen rizomaniatolerante und nematodentolerante Sorten gemeinsam in einer Versuchsanlage. Folgende Ergebnisse lassen sich bisher zusammenfassen:

  • Hohe Feldaufgänge der Zuckerrübensorten von rund 88 % in 2017.
  • Frostnächte Mitte April meist gut überstanden.
  • Differenz im Feldaufgang zwischen den Sorten nur 3 %.
  • Sortenentscheidung daher nach dem Zuckerertrag ausrichten.
  • Frühbestellrabatt von 10 % nutzen für etwa 80 % des gesamten Saatgutbedarfs.
  • Restmenge im Dezember bestellen.
  • Saatgutbedarf knapp kalkulieren, um Saatgutüberhänge zu vermeiden.

Die Ergebnisse des Sortenleistungsvergleichs mit Rizomaniabefall können Sie hier herunterladen...

Die Ergebnisse des Sortenleistungsvergleichs mit Nematodentoleranz können Sie hier herunterladen...

Mehr zum Thema lesen Sie in der LAND & Forst Ausgabe 24/2017 ab Seite 22. Möchten Sie die LAND & Forst zum Probelesen bestellen? Dann klicken Sie hier…

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