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Zuckerrüben

Zuckerrübenernte: Feldrandmieten gut schützen

von , am
05.11.2014

Die Zuckerrübenernte läuft nun schon knapp zwei Monate, aber der größte Teil steht noch bevor. Wie Sie Ihre Ernte in den Feldrandmieten bestmöglich vor der Witterung schützen, lesen Sie hier.

Gerade nach heftigen Herbststürmen sollten die Rübenmieten regelmäßig kontrolliert werden. In diesem Fall haben die Rüben keinen Frostschutz mehr. © Raupert

Aufgrund der hohen Erträge wird die Verarbeitungskampagne in den Nordzucker-Werken bis Ende Januar andauern. Mit großem Respekt blicken viele Rübenanbauer deshalb auf die vor uns liegenden möglichen Winterbedingungen mit Frost und Schnee. Nicht immer kommen wir so glimpflich davon wie im Winter 2013/14, als die Fröste erst nach der Kampagne einsetzten.

Die Zuckerrübenanbauerverbände haben daher mit Nordzucker "Auffangnetze", vereinbart, die die Risiken minimieren sollen. Dazu gehört die Abdeckung der Rübenmieten mit Vlies, die in Norddeutschland seit vielen Jahren Standard ist. Aber auch die sogenannte "23. Dezember-Regelung" und der Spätlieferausgleich dienen dazu, dass die Akzeptanz für späte Lieferungen gegeben ist.

Sorgfältige Mietenanlage

In letzter Zeit sind die Rodearbeiten gut vorangeschritten und die Roder laufen jetzt auf Hochtouren. Die Erntebedingungen sind in vielen Regionen seit Kampagnebeginn durch eine hohe Bodenfeuchte geprägt. In vielen Rübenmieten finden sich deshalb hohe Erdanteile. Auf den Bördestandorten und den leichten Böden sind die Rodebedingungen besser und die Erdanteile geringer.

Jetzt gilt es, jeden Tag mit brauchbaren Rodebedingungen zu nutzen, um Rübenmieten für die Langzeitlagerung anzulegen. Unter guten Bedingungen gerodete und trockene Rüben in den Mieten sind die beste Grundlage für möglichst niedrige Zuckerverluste bei der Rübenlagerung.

Wie die Rüben in den Feldrandmieten bestmöglich vor Witterungseinflüssen geschützt werden, lesen Sie in der LAND & Forst Ausgabe 45.

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