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Wolfsproblematik

AbL: Weidetierhaltung geht nur ohne Wölfe

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Birgit Greuner, LAND & Forst
am
15.11.2016

Keine Tabus mehr bei der Wolfsdebatte: Das fordert die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL).

Den Weidetierhaltern muss angesichts der Bedrohung durch Wölfe unverzüglich geholfen werden. Der Landesverband Niedersachsen/Bremen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) fordert jetzt von Landes- und Bundespolitik unverzügliche und wirksame Schritte zur Lösung des Problems. Die bereits langandauernde und immer zähere Debatte über Schutzzäune oder Entschädigungen sei offensichtlich völlig ungeeignet, einen wirksamen Schutz für die Weidetiere zu schaffen.

Vielmehr stehe man, zumindest in vielen Regionen, vor einer klaren Entscheidung, ob man flächendeckend die Weidetierhaltung opfern wolle – für Wolfsrudel, die hierzulande definitiv keinerlei ökologische Bedeutung hätten und die sich zunehmend auf Nutztiere spezialisierten. Dies sei gerade für bäuerliche Betriebe nicht hinnehmbar.

Zumal stehe derzeit die agrarpolitische Entscheidung an, ob man Kühe künftig in Stallhaltung auf Maisfuttergrundlage halten wolle oder in Weidehaltung mit dem damit verbundenen Erhalt des Grünlands. Insofern dürfe es bei der „Wolfsdebatte“ nunmehr keine Tabus mehr geben – weder hinsichtlich des Jagdrechts noch hinsichtlich von Artenschutz-Bestimmungen.       

Mit Material von Pressemitteilung AbL Nds-Bremen
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