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Jan Heusmann

Gastkommentar: Öffentlichkeitsarbeit gerade für Milchbauern wichtig

Jan-Heusmann-LVN-Milch
Jan Heusmann, Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen
am
25.05.2018

Zum Internationalen Tag der Milch sind über 500 Kinder angemeldet. Die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen freut sich über das große Interesse.

Auf zur Goldenen Olga: Zum Internationalen Tag der Milch am 1. Juni laden wir als Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen (LVN) stets Schulen und Kindergärten auf den Gewinner-Betrieb des Milchlandpreis-Wettbewerbes ein.

Hunderte von Kindern haben die Gelegenheit, sich mit der Milchwirtschaft vertraut zu machen. Und sie nutzen diese Chance – in diesem Jahr sind erneut über 500 Kinder angemeldet.

Kinder genießen Kontakt mit Kühen

Ich freue mich jetzt schon auf die vielen interessierten Gesichter und bin immer wieder erstaunt, wie die Kinder den Besuch auf einem Milcherzeugerhof und den Kontakt mit Kühen und Kälbern genießen.

Ich bin fest überzeugt, dass sie diese Begeisterung auch nach Hause tragen und Eltern und Geschwister „anstecken“. Oft kommen die Kinder vormittags mit der Schulklasse zum Hof und am Nachmittag nochmals mit der Familie.

Wichtige Verbindungen zwischen Landwirten und Nicht-Landwirten

Für mich bestätigt sich an diesem Tag einmal mehr, wie wichtig Öffentlichkeitsarbeit für uns Milchbauern ist. Gerade über den direkten Kontakt zu Schulen und Kindergärten erreichen wir auch wichtige Meinungsbildner wie Lehrer und Erzieher in unseren Regionen.

Diese regionale Öffentlichkeitsarbeit baut für die Milchwirtschaft wichtige Verbindungen zwischen Landwirten und Nicht-Landwirten und auch zu Pressevertretern auf. Sie schafft Transparenz, Akzeptanz und Vertrauen.

Milchlandpreis mit Medienwirkung

Und sie ist im Hinblick auf die Medienwirkung überaus erfolgreich. Das erfahren wir als LVN auch über unseren jährlichen Wettbewerb um den Milchlandpreis, bekannt als Goldene Olga.

Die Ehrung für nachhaltiges Wirtschaften auf niedersächsischen Höfen sorgt seit mehr als 17 Jahren für eine sehr positive Berichterstattung – vor allem auch in den Regionen der ausgezeichneten Milcherzeugerbetriebe.

Im letzten Jahr zählten wir 165 wertschätzende Medienberichte – fernab von aktuellen Diskussionen wie Gülle, Nitrat und Massentierhaltung. Das tut der Branche gut!

Die vielfältigen Beiträge in Tages- und Fachpresse sowie Funk und Fernsehen entsprechen einem Anzeigengegenwert von 895.000 Euro – die Glaubwürdigkeit und der Imagewert sind sogar unbezahlbar.

Offener und ehrlicher Dialog ist gefragt

Diese tolle Bilanz lässt sich nur gemeinsam mit den Milchbauern erreichen, die sich dem Wettbewerb um die Goldene Olga stellen und damit den Weg für einen offenen und ehrlichen Dialog mit den Menschen außerhalb der Landwirtschaft bereiten. Diesen Landwirten gilt an dieser Stelle mein ganz persönlicher Dank.

Jetzt gibt es eine neue Chance, sich zu bewerben. Die Bewerbungsunterlagen verteilen wir von Anfang bis Mitte Juni über die Tanksammelwagen der Molkereien. Haupt- und Ehrenamt der Landesvereinigung sind neugierig auf das 18. Olga-Jahr!

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