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Förderung

Was ist mit der Grünlandprämie?

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Redaktion LAND&Forst, LAND & Forst
am
20.07.2016

„Grünlandprämie vor dem Aus“ titelte die Neue Osnabrücker Zeitung. Hier der aktuelle Stand der Diskussion um die Prämie zur Förderung der Weidewirtschaft.

„Grünlandprämie vor dem Aus“ titelte die Neue Osnabrücker Zeitung. Demnach werden Niedersachsen und Bremen die Ausgleichszulage (AGZ) für Dauergrünland in seiner bisherigen Form abschaffen. Die Zeitung zitiert einen Sprecher des Landwirtschaftsministeriums in Hannover, der den Schritt mit einer Neuabgrenzung der Förderkulisse begründet.

Die Prämie war erst nach dem Regierungswechsel von Landwirtschaftsminister Christian Meyer eingeführt worden. Als förderfähige Gebiete galten 400.000 Hektar vor allem im Elbe-Weser-Raum, aber auch in der Grafschaft Bentheim und Ostfriesland.

Landvolk: Grünlandbetriebe sind auf jeden Euro angewiesen

„Was gilt denn nun?“, fragt daher Landvolkpräsident Werner Hilse in einer Mitteilung des Landvolk-Pressedienstes. Er kritisiert, dass der Minister mehrfach seine Meinung geändert habe. „Unsere Grünlandbetriebe sind in der aktuellen Krise auf jeden Euro angewiesen, dazu zählt für die Betroffenen zweifelsfrei die Ausgleichszulage, aber dazu zählt für alle Bauern auch die frühestmögliche Überweisung der Direktbeihilfen“, fordert Landvolkpräsident Hilse.

Der Minister weist bereits kurz danach empört die Mitteilung des Landvolkes zurück. Darin werde „völlig zu Unrecht“ unterstellt, Christian Meyer habe bei der AGZ zur Grünlandförderung seine Meinung geändert.

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