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Abschlussbericht

Kompetenzkreis Tierwohl: Label mit nationaler Strategie einführen

Gert Lindemann und Bundesminister Schmidt
AgE/agrarheute
am
21.09.2016

Der Kompetenzkreis Tierwohl stellte jetzt seinen Abschlussbericht vor. Vorgeschlagen wird ein abgestimmtes Bund-Länder-Programm und ein staatliches Label.

Für mehr Transparenz und zugleich mehr Planungssicherheit schlägt der Kompetenzkreis Tierwohl jetzt ein abgestimmtes Bund-Länder-Programm und ein staatliches Label vor. Nicht alle sind zufrieden damit.

Seine Forderung nach einer nationalen Nutztierstrategie hat der von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt eingesetzte Kompetenzkreis Tierwohl unterstrichen. Diese Strategie muss den Rahmen der künftigen Nutztierhaltung beschreiben und „für Landwirte und Gesellschaft mehr Planungssicherheit und Transparenz“ schaffen. So heißt es im Abschlussbericht des 17-köpfigen Expertengremiums. Es wurde geleitet vom ehemaligen niedersächsischen Landwirtschaftsministers Gert Lindemann.

Weiter im Dialog

Der Kompetenzkreis schlägt unter anderem ein Bund-Länder-Programm Tierschutz vor. Dafür soll das Agrarinvestitionsförderungsprogramm (AFP) weiterentwickelt und ein staatliches Tierwohllabel eingeführt werden. Ausdrücklich hebt der Kompetenzkreis den Stellenwert des Beiratgutachtens „Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung“ hervor.

Minister Schmidt wertete den Abschlussbericht als Beleg dafür, „dass man im Dialog – vom Tierhalter bis zum Tierschützer – viel erreichen kann“. Schmidt bekräftigte sein Ziel, Deutschland zum Vorreiter in Sachen Tierwohl zu machen. Für Anfang 2017 kündigte er sein Konzept für ein staatliches Tierwohllabel an.

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