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Trockenheit

Niedersachsen gibt ökologische Vorrangflächen für Futterzwecke frei

Blühstreifen am Maisfeld
Eva Eckinger
am
02.07.2018

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit gibt das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium ökologische Vorrangflächen für Futterzwecke frei. Hier wichtige Details der Entscheidung.

Aktuell führt die anhaltende Trockenheit in Niedersachsen zu Futtermangel in der Rinderhaltung.  Aus diesem Grund hat das Landwirtschaftsministerium nun beschlossen, die Nutzung von Brachen als ökologische Vorrangflächen (ÖVF) für Futter-Zwecke freizugeben.

Die Nutzung dürfe jedoch nicht kommerzieller Art sein:

  • Ein Verkauf des Aufwuchses ist nicht erlaubt.
  • Die kostenlose Abgabe an von der Trockenheit betroffene Betriebe ist aber gestattet.

Ab 16. Juli: Aufwuchs darf für Futterzwecke genutzt werden

Wie das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz am Freitag bekannt gab, darf der Aufwuchs dieser Flächen ab dem 16. Juli landesweit für Futterzwecke genutzt werden. Eine andere Verwendung, zum Beispiel in einer Biogasanlage, ist gemäß Ministerium allerdings nicht zulässig.

Die Nutzung umfasse:

  • die maschinelle Ernte und
  • die Beweidung von ökologischen Vorrangflächen mit dem Nutzungscode 062 (Brache ohne Erzeugung).

Nutzungscodes und Vorschriften: Keine Aussaat erlaubt

In gleichem Maße genutzt werden können ab dem 1. Juli von jeher ÖVF mit den Nutzungscodes

  • 058 (Feldrändern)
  • 056 (Pufferstreifen-Ackerland)
  • 057 (Pufferstreifen-Grünland) und
  • 054 (Streifen am Waldrand).

Die Regelung beziehe sich nur auf das Entfernen des vorhandenen Aufwuchses. Wie das Landwirtschaftsministerium erklärt, bedeutet dies im Detail:

  • Bearbeitungsschritte darüber hinaus oder eine Aussaat sind nicht erlaubt und
  • auch die anderen Vorgaben für ÖVF, zum Beispiel bezüglich Düngung und Pflanzenschutz, gelten weiterhin.

Regelung gilt flächendeckend für Niedersachen und Bremen

Die Regelung gilt dann

  • flächendeckend für Niedersachen sowie Bremen 
  • ist nicht einzelfallbezogen
  • es bedarf keines Antrages und auch keiner Anzeige

Bei Fragen kann man sich an die Landwirtschaftskammer wenden. Ergänzend macht das Landwirtschaftsministerium darauf aufmerksam, dass der späteste Aussaattermin für Blühstreifen weiterhin auf den 15. April des Jahres festgesetzt ist.

Auch künftig werden jedoch Überprüfungen der Witterungsbedingungen und gegebenenfalls eine Verschiebung des spätestmöglichen Aussaattermins durch Einzelentscheidung des Ministeriums möglich sein.

Mit Material von Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

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