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Infogespräch

Otte-Kinast und Jägerschaft warnen vor Afrikanischer Schweinepest

Otte-Kinast-Landesjaegerschaft-Hannover-Niedersachsen
Treffen der Landesjägerschaft Niedersachsen mit Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast. © Landwirtschaftsministerium Niedersachsen
von , am
06.12.2017

Die Landesjäger zu Besuch bei Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast. Ein Thema: Der mögliche Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Niedersachsen.

Die drohende Gefahr eines möglichen Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen in Deutschland mit den Folgen und Risiken auch für Niedersachsen war ein wichtiges Thema beim ersten Fachgespräch von Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast mit Vertretern des Präsidiums der Landesjägerschaft Niedersachsen.

Leider gäbe es jüngste, durch menschliche Fehler verursachte ASP-Fälle in Tschechien und Polen. Daher sei es zu befürchten, dass ein vergleichbares Geschehen auch in Niedersachsen eintreten könne, betonten die Ministerin und der Präsident der Landesjägerschaft Helmut Dammann-Tamke.

Auch Wildschweine in Niedersachsen sind ASP-gefährdet

Auch Niedersachsens Wildschweine könnten sich mit ASP infizieren, wenn Reisende aus baltischen Ländern oder Polen Lebensmittelreste mitbringen und in der Umwelt entsorgen. Dieses Risiko müsse, insbesondere an Bundesfernstraßen, unbedingt durch wirkungsvolle Maßnahmen reduziert werden.

Jäger mit zentraler Rolle bei ASP-Vorbeugung

Den niedersächsischen Jägern kommt bei der Vorbeugung und Früherkennung der ASP eine zentrale
Rolle zu. Im Rahmen einer Arbeitsgruppe mit Vertretern aus den zuständigen Abteilungen des Landwirtschaftsministeriums und der Landesjägerschaft soll kurzfristig besprochen werden, wie die Jägerschaft bei der Seuchenprävention noch stärker eingebunden werden kann.

Durch eine angepasste Bejagung der Wildschweine sowie die Beprobung von Fallwild leisten die Jäger bereits jetzt einen wichtigen Beitrag dazu.

Den Dialog mit den Jägerschaften suchen

Otte-Kinast, die auch für die Jagdpolitik zuständig ist, betonte, dass die neue Landesregierung wieder verstärkt den Dialog mit den Jägerschaften als wesentlichen Akteuren im ländlichen Raum suchen werden.

Neben der Regulierung des Wildbestandes würden die Jäger in Niedersachsen flächendeckend einen großen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz leisten und damit zur Wahrung der Artenvielfalt und zum Biotopschutz beitragen.

Jagdimpressionen aus Grönland

Landschaft in Grönland
An der Küsten der Fjorde türmen sich die Eisberge durch Ebbe und Flut. © Eike Mross
Handschuhe in Grönland
Für die Schneemobilfahrt bei minus 36 Grad Celsius braucht es extra warme Robbenfellhandschuhe. © Eike Mross
Felsige Eislandschaft in Grönland
Die Landschaft Grönlands ist geprägt von Eis und Felsen. © Eike Mross
Inuit mit Eis im Gesicht
Jagdführer Thomas macht die Kälte nicht viel aus. © Eike Mross
Grönländische Stadt Kangerlussuaq
Die 500 Seelen Stadt Kangerlussuaq liegt am Ende eines Fjordes, geschützt von Bergen ringsum. © Eike Mross
Karibou in Grönland
Karibus sind eine häufige Wildart in Grönland. © Eike Mross
Grönländische Landschaft
Eis und Schnee soweit das Auge reicht. © Eike Mross
Moschusochse in Grönland
Zu den wichtigsten Touristen gehören Jäger. Beliebtes Wild ist der Moschusochse. © Eike Mross
Moschusochse in Grönland
Moschusochsen sind urige Tiere, die den extremen Wetterbedingungen Grönlands trotzen können. © Eike Mross
Moschusrudel in Grönland
Moschusochsen gibt es viele entlang den Küsten Grönlands. © Eike Mross
Schlittenhunde in Grönland
Viele Grönländer besitzen Schlittenhunde. Auch sie sind bestens an die harten Bedingungen angepasst. © Eike Mross
Schneehasen in Grönland
Die Schneehasen verlassen sich auf ihre perfekte Tarnung. In der Eislandschaft sind sie kaum zu entdecken. © Eike Mross
Schneemobil in Grönland
Fortbewegungsmittel Nummer eins ist das Schneemobil. Mit ihm geht es überall hin. © Eike Mross
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