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Otte-Kinast warnt vor weiteren Verstößen in Schlachthöfen

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Birgit Greuner, LAND & Forst
am
20.06.2019

Niedersachsens Agrarministerin hat Tierhalter und Schlachthof-Betreiber vor weiteren Verstößen mit kranken Tieren gewarnt und strafrechtliche Konsequenzen angedroht.

Tierhalter und Schlachthof-Betreiber, die kranke Tiere transportieren oder schlachten, sollten sich der strafrechtlichen Konsequenzen bewusst sein. Das betonte Niedersachsens Agrarministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) am Mittwoch, 19. Juli, vor dem niedersächsischen Landtag.

Es gebe weiterhin Gerüchte, dass kranke und nicht transportfähige Tiere aus niedersächsischen Landwirtschaftsbetrieben zu Schlachthöfen in Niedersachsen und in anderen Bundesländern gebracht würden, sagte die Landwirtschaftsministerin. "Wer so etwas macht, setzt seine berufliche Existenz aufs Spiel." Die Schlachtung kranker Tiere sei kein Kavaliersdelikt.

Videoüberwachung auf Schlachthöfen läuft

Auf Initiative Niedersachsens hin hatte der Bundesrat im April die verpflichtende Videoüberwachung auf Schlachthöfen auf den Weg gebracht. Das Land hatte die Initiative als Reaktion auf Vorwürfe von Tierquälerei in einigen Schlachthöfen angestoßen.

Tierschützer hatten zuvor in Schlachthöfen Videoaufnahmen gemacht und ihre Veröffentlichung mit Vorwürfen massiver Tierquälerei verbunden.

Mit Material von dpa, Niedersächsisches Landwirtschaftsministerium

Die Rede von Barbara Otte-Kinast zum Thema hier zum Download

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