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Wolf

Schafzuchtverbände fordern Abruf von Wolfsberatern

Schafe auf Weide
Jan-Gerd Ahlers, LAND & Forst
am
14.02.2019

Niedersächsische Schafzuchtverbände fordern von Umweltminister Lies die Abberufung von 14 Wolfsberatern – wegen Befangenheit.

In einem offenen Brief an Umweltmister Lies fordern die niedersächsischen Schafzucht-Verbände die Abberufung von 14 Wolfsberatern wegen Befangenheit.

Dabei geht es um die angeordnete Entnahme des Rüden aus dem Rodewalder Rudel.

Intransparenz der Genehmigungsgründe

Die 14 Berater beklagten zuvor die Intransparenz der Genehmigungsgründe und formulierten durchweg kritische Fragen an den Minister, um mehr Hintergründe zu erfahren. Sie wollen wissen, ob wirklich vor der Entscheidung zum Abschuss "alle milderen Mittel und die Nutzung aller Alternativen" ausreichend geprüft wurden.

Wolfsberatern fehlt notwendige Neutralität

In der Augen der Schafzuchtverbände lassen diese Wolfsberater "die für dieses Amt notwendigen Neutralität vermissen". Das Schreiben der angesprochenen Wolfsberater sei darauf gerichtet, jegliche Anwendung der Ausnahmevorschriften zu unterlaufen.

Durch diesen offenen Brief der Wolfschützer sei das Vertrauensverhältnis jetzt nachhaltig erschüttert.

Offener Brief an Umweltmister Lies

Die Wolfsvorkommen in Deutschland im Überblick

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