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Landvolk Niedersachsen

Zeven: Landvolk-Chef Rudolf Heins tritt zurück

Rudolf Heins vom Landvolk Zeven
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Redaktion LAND&Forst, LAND & Forst
am
25.09.2017

Rudolf Heins ist nicht mehr Vorsitzender des Kreislandvolkverbandes Zeven. Als Grund nannte Heins "schwere Differenzen" mit den anderen Vorstandsmitgliedern.

Rudolf Heins ist nicht mehr Vorsitzender des Kreislandvolkverbandes Zeven. Der 56-Jährige Landwirt aus Volkensen informierte vergangene Woche bei einer Sitzung in Brauel (Kreis Rotenburg/Wümme) die Ortsvertrauensleute.

Als Grund gab er gegenüber der LAND & Forst „schwere Differenzen“ mit den übrigen Mitgliedern des neunköpfigen Vorstandes an. Heins war 2003 als Vorsitzender gewählt worden. Zuvor war er mehrere Jahre Stellvertreter von Hans-Heinrich Ehlen, den er dann auch an der Spitze des Verbandes ablöste.

Rudolf Heins: Schlammschlacht verhindern

„Ich will eine Schlammschlacht verhindern, um den Verband nicht zu beschädigen“, sagte Rudolf Heins auf die Frage nach den Hintergründen für seine Entscheidung. Allerdings räumte er ein, dass es bereits seit Juli unterschiedliche Auffassungen im Vorstand zum Thema Fusion mit dem Landvolkkreisverband Bremervörde gegeben habe.

Ursprünglich war der Zusammenschluss für den 1. Januar 2018 geplant. „Es hat sich herausgestellt, dass die Strukturen der beiden Verbände sehr unterschiedlich sind. Wir müssen alles sorgfältig überlegen und dafür reichen drei Monate bis zum Jahresende nicht aus“, stellte Heins klar.

Rudolf Heins weiterhin als Sozialpolitiker aktiv

Sein Vorschlag war deshalb, die Fusion um ein Jahr auf 2019 zu verschieben. „Ich mache nur etwas, von dem ich überzeugt bin“, sagte Rudolf Heins, der sich selbst als „ergebnisorientiert“ und „bestimmend“ beschreibt.

Rudolf Heins hat bereits das Landvolk Niedersachsen informiert. Auf Landesebene hatte er den Vorsitz im Ausschuss für Sozialpolitik, außerdem war er Mitglied im Veredlungsausschuss und Tierseuchenausschuss sowie im Vorstand der Tierseuchenkasse.

Diese Ämter legt er ebenfalls nieder. Als Sozialpolitiker wird Rudolf Heins aber weiterhin aktiv bleiben. Er vertritt die Arbeitgeber im Versichertenparlament.

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