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Technik

Brunnenalterung verhindern

von , am
16.12.2014

Größere Viehbestände brauchen mehr Wasser. Deshalb wird die Eigenwasserversorgung durch Brunnen immer wichtiger. Was aber kann man gegen die Brunnenalterung tun?

Mit der Einhaltung der entsprechenden technischen Regeln beim fachgerechten Brunnenbau in Verbindung mit einer angepassten Betriebsweise können Kosten vermieden werden. © Fermanox

Da sich die Tierbestände in den vergangenen Jahren im Schnitt deutlich vergrößert haben und damit auch ein wesentlich höherer Wasserbedarf vorliegt, wird die Eigenwasserversorgung immer wichtiger. Insbesondere gegenüber dem Bezug aus dem öffentlichen Netz lassen sich deutliche Kosteneinsparungen realisieren. Dabei wird heute mehrheitlich Grundwasser über Bohrbrunnen aus tieferen Bodenschichten, den Grundwasserleitern, entnommen.

Bei erster Betrachtung einer Eigenwasserversorgung stehen in der Regel die Erstinvestitionskosten im Vordergrund, gefolgt von Kosten für Wartung und z.B. den Austausch von Filtermaterialien sowie die Stromkosten für die Förderung des Wassers.
 
Sehr unterschiedlich, aber doch vielfach in beträchtlicher Höhe, fallen mit den Jahren Kosten an, die durch Brunnenalterung ausgelöst werden. Alterungen der Brunnen im Sinne eines Nachlassens der verfügbaren Förderleistung können verschiedene Ursachen haben, die dann auch sehr unterschiedlich ausgeprägt sind. Es gibt Brunnen, die schon nach einer Betriebszeit von nur wenigen Monaten regeneriert oder erneuert werden müssen und andere, die nach über 50 Betriebsjahren noch fast die gleiche Förderleistung haben wie bei ihrer Neuerstellung.
 
Was Sie gegen die Alterung Ihrer Brunnen tun können, erfahren Sie im vollständigen Artikel zum Thema in der aktuellen Ausgabe der LAND & Forst Nr. 51/52.
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