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Technik

Flexibel auf Boden und Frucht reagieren

von , am
29.07.2015

Bodenbearbeitung gehört zu den kosten- und zeitintensiven Arbeitsgängen. Wann eine intensive wendende Bearbeitung oder aber eher konservierende Verfahren geeignet sind, lesen Sie in der LAND & Forst 31.

Der Pflug hinterlässt einen „reinen Tisch“. Der stark überlockerte Boden muss aber rückverdichtet werden. Doppelpacker mit spitzen Packerringen sind gut geeignet für schwerere Bodenbedingungen. © Drücker
Früher standen bei den Überlegungen zur optimalen Bodenbearbeitung pflanzenbauliche und betriebswirtschaftliche Aspekte im Vordergrund. Heute müssen mehr und mehr Fragen des Boden- und Pflanzenschutzes beantwortet werden.

Der langfristige Erhalt der Bodenfruchtbarkeit und Ertragsfähigkeit hat eine hohe politische und gesellschaftliche Bedeutung erlangt und ist darüber hinaus im Bundesbodenschutzgesetz verankert. Als kritisch gelten hier insbesondere die Bodenerosion durch Wind- und Wasserereignisse und die nachhaltige Bodenverdichtung durch schwere Maschinen und Geräte. Ein weniger intensiver Bodeneingriff, wie er durch konservierende Bodenbearbeitungsverfahren erfolgt, ist dabei aus Aspekten des Bodenschutzes als vorteilhaft zu beurteilen.

Welches Verfahren?

Demgegenüber stehen jedoch die Anforderungen des integrierten Pflanzenschutzes. Danch sollen zunächst alle Maßnahmen ausgeschöpft werden, die den Aufwand an chemischen Pflanzenschutzmitteln auf das notwendige Maß reduzieren. Zu diesen Maßnahmen gehört auch die sachgerechte Bodenbearbeitung.
Bei der konventionellen, wendenden Bodenbearbeitung mit dem Pflug kommt dem mechanischen Bekämpfungserfolg von Unkräutern und Ungräsern die größte Bedeutung zu, was gerade im Hinblick auf vielfach beobachtete zunehmende Resistenzbildungen von Schadgräsern  immer wichtiger wird. Sowohl konservierende Bodenbearbeitungsverfahren mit mischenden Arbeitswerkzeugen als auch die intensive und tiefe, wendende Bearbeitung mit dem Streichblechpflug haben ihre Berechtigungen.

Mehr zum Thema lesen Sie in der LAND & Forst Ausgabe 31/2015 auf Seite 39. Möchten Sie die LAND & Forst für einen Monat gratis zum Probelesen bestellen? Dann klicken Sie hier…

 


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