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Technik

Getreide: Das Nadelöhr ist die Trocknung

von , am
27.05.2015

Im norddeutschen Tiefland schwankt der Trocknungsbedarf der Getreideernte von Jahr zu Jahr zwischen 30 und 70 % der Erntemenge. Wie vielfältig sind die Ansprüche an eine Trocknung?

Lagergetreide erschwert aufgrund des Zwiewuchses den Trocknungsprozess. © Spreu

Das norddeutsche Tiefland besticht pflanzenbaulich durch sein enormes Ertragspotenzial. Haben doch die dortigen Standorte mit die höchsten Erträge weltweit. Gerade diesem Umstand ist es zu verdanken, dass der technische und pflanzenbauliche Fortschritt als kontinuierlicher Prozess anhält. So werden von Jahr zu Jahr die Betriebsabläufe weiter optimiert und längst hat eine Spezialisierung der Betriebe stattgefunden.
 
Die Fruchtfolgen auf den klassischen Marktfruchtbetrieben laufen in einer kurzen Rotation mit einem aufgeräumten Sortenspektrum. Dies hat zur Folge, dass große Flächen zur gleichen Zeit erntereif werden. Die logische Konsequenz daher ist, dass eine schlagkräftige Erntelogistik vorgehalten werden muss, um möglichst große Mengen zum optimalen Zeitpunkt vom Feld zu holen.

Trocknung zum Nadelöhr

Auf vielen Betrieben ist in den vergangenen Jahren jedoch das Flächenwachstum über die Kapazitäten der Anlagen hinaus gewachsen. Da das Betriebswachstum ein sukzessiver Prozess ist, wird die Trocknung irgendwann zum Nadelöhr in der Erntekampagne. Doch bevor in neue Technik investiert wird, sollte überlegt werden, ob die technischen Möglichkeiten ausgereizt sind.
 
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