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Technik

Hallen für jede Nutzungsart

von , am
07.05.2013

Seit über 30 Jahren ist Lohnunternehmer Heinrich Hauschild in Rosengarten-Nenndorf in der Landwirtschaft tätig und somit auch Fachmann zum Thema Hallenbau. Hier seine Tipps.

Die neuste Maschinenhalle auf dem Betrieb Hausschild in Rosengarten-Nenndorf. © Leymann

Heinrich Hauschild hat mittlerweile in seiner langen Selbstständigkeit elf Hallen mit einem Unternehmen aus Holzminden gebaut. Durch seine guten Erfahrungen ist er dieser Marke treu geblieben. "Natürlich lässt sich über den Preis immer diskutieren, über die Qualität der unterschiedlichen Hallen bzw. deren Lebensdauer muss man jedoch nicht reden, die ist top. Außerdem bekommen wir dort alles aus einer Hand und müssen uns um nichts kümmern. Ein weiterer Vorteil ist, dass man die Hallen auch immer erweitern/verlängern kann", betont der Lohnunternehmer und Landwirt.

Auf dem Lohnbetrieb stehen unterschiedliche Maschinenhallen, eine Stroh- und eine Getreidelagerhalle sowie eine isolierte Halle zur Unterbringung der Gülletechnik.
Die aktuellste Maschinenhalle hat die Abmessungen 25 m mal 42 m, das Vordach eine Breite von fünf Meter. Die Traufenhöhe wurde etwas höher konzipiert, damit das Stroh vom landwirtschaftlichen Betrieb Hauschild, er bewirtschaftet 460 ha, dort bei Bedarf auch gelagert und verkauft werden kann. "Wir leben hier in einer Region, in der es kaum noch Kühe gibt. Dafür werden aber in der Gemeinde Rosengarten rund 1.400 Pferde gehalten und es gibt elf Reithallen", so Hauschild.

Die Stahlhalle wurde mit Faserzementplatten eingedeckt, damit kein Tropfwasser entsteht. "Den Aufbau lassen wir auch vom Hersteller organisieren und durchführen. Das hat uns bei den letzten vier Hallen gut gefallen. Das sind Spezialisten, die so eine Halle innerhalb von wenigen Wochen hochziehen. In der Zeit sind unsere Mitarbeiter auf ihren Maschinen wichtiger für den Betrieb. Den Hallenboden pflastern wir dann allerdings selber", erklärt der Unternehmer.

Die Halle für die Gülletechnik war für Heinrich Hauschild schon länger eine Notwendigkeit. "Wir haben einfach zu viel Zeit mit dem Auftauen der Technik verbracht. Einen Güllewagen mit Gasflasche und Brenner aufzutauen ist nicht professionell. Das haben wir mit dieser isolierten Halle geändert", freut er sich.

In die Halle mit der Größe 24 m mal 20 m, passen sechs Güllefässer nebeneinander. Im vergangenen Februar musste Hauschild selbst bei minus Temperaturen nicht zusätzlich heizen.
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