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Technik

Ohne einen Lader geht es nicht

von , am
10.09.2014

Für Landwirt Jörg Tieben aus Haren/Ems ist ein Lader auf dem Betrieb ein Muss. Thieben braucht demnächst ein neues Gerät und hat sich nach einer optimalen Lösung umgeschaut.

Der Teleskoplader (121 PS) hat eine maximale Hubhöhe von 7,00 m. Die maximale Hubkraft beträgt 3,5 t. © Leymann
 
Momentan ist auf dem Milchviehbetrieb noch ein Traktor mit Frontlader im Einsatz, doch Tieben sucht nach einer Alternative. Deshalb hat er sich über den Händler seines Vertrauens einen neuen Teleskoplader bringen lassen. "Schlepper und Frontlader sind in die Jahre gekommen und so schauen wir uns jetzt um, was der Markt zu bieten hat", erklärt er.

Insbesondere für das Beladen des Futtermischwagens will Bauer Tieben diese wendige Alternative ausprobieren. Er erhofft sich aber auch für Arbeiten wie Ausmisten, Kartoffeln laden oder Strohballen zusammenfahren, die bisher mit dem Traktor und Frontlader erledigt werden, eine Verbesserung.

"Natürlich haben wir uns auch über einen Radlader Gedanken gemacht und das Für und Wider abgewogen. Aber er kommt speziell für unseren Betrieb und die Arbeiten hier nicht in Frage. Seine Leistung wäre geringer, er ist nicht so wendig und schnell. Die Hubhöhe und die Abmessungen für unsere Stallungen passen bei dieser Maschine einfach. Ein Teleskoplader macht für uns mehr Sinn", sagt der Landwirt.

Mit der Firma ABC-Bruns hat Tieben einen kompetenten Partner an der Seite. Dieser stellt ihm für Testzwecke einen aktuellen Teleskoplader auf den Hof. Werkstattmeister Jan Wloka steht ihm dann auch mit Rat und Tat zur Seite: "Dieses Modell stammt aus dem Frühjahr/Sommer 2014 und wurde komplett überarbeitet. Die Entwicklung der neuen Lader basiert auf vielen Kundenerfahrungen und Verbesserungswünschen." So hebt Jörg Tieben z. B. die leise Kabine hervor.

Die neue Reihe ist mit einem NEF Motor mit ECOBlue SCR-Technologie ausgestattet. Die Standardmodelle mit 4x3 Powershift-Getriebe eignen sich für alle Arbeiten wie das Stapeln von Ballen, den Transport mit einem Anhänger oder das Verarbeiten von Silage.

Dank des integrierten Öltanks und der Optimierung der Gewichtsverteilung wurde die Standfestigkeit weiter verbessert. Aufgrund der größeren Steifigkeit des Chassis und des Laderarms kann die Ladung exakt gesteuert werden.
Mit diesem sanften Aus- und Einfahren des Hubarms ist auch Tieben zufrieden. "Er fährt gleichmäßig und stoßfrei aus, dadurch verringert sich die mechanische Belastung für die Maschine", ergänzt Jan Wloka. "Der Lader macht auf meinem Betrieb auf jeden Fall Sinn", so Tieben abschließend.
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