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Silolagerung

Siloanlage: Was Sie bei Investitionen beachten sollten

Dieser Artikel ist zuerst in der LAND & Forst erschienen.

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Siloplatte mit Mischwagen
Siloplatte mit Mischwagen © Dr. Georg Teepker
von , am
12.06.2017

Sie planen eine Investition rund um die Silolagerung? Was Sie beim Bau oder Umbau einer Siloanlage beachten sollten, lesen Sie in der LAND & Forst 23/17.

Viele landwirtschaftliche Betriebe müssen derzeit in die Silolagerung bzw. eine neue Siloanlage investieren. Notwendig sein kann das wegen

  • erhöhtem Bedarf an Silage nach einer Aufstockung des Tierbestandes,
  • gestiegener wasserrechtlicher Anforderungen oder
  • Einschränkungen bei Feldmieten.

Entscheidungskriterien für die neue Siloanlage

Eine solche Investition sollte gut geplant sein. Nachfolgend haben wir wichtige Entscheidungskriterien für Sie aufgelistet: Eine neue Siloanlage sollte...

  • genehmigungsrechtlich alle Vorgaben erfüllen (fachgerechte Ausführung, dicht, sichere Ableitung des belasteten Wassers, ausreichend Lagerraum u.a.).
  • an der Anschnittfläche möglichst wenig Sonne und Wind haben (günstig: N bzw. NO).
  • zum Tierbestand passen (Vorschub 2 m pro Woche; Nacherwärmungen vermeiden).
  • ausreichend Platz zum Rangieren bieten (Befüllen, Entnahme und Mischen).
  • mit Wänden auch am Rand eine hohe Verdichtung sicherstellen.
  • unfallfreies Arbeiten auf den Silos ermöglichen (U-Wände mit Arbeitsraum).
  • eine flexible Nutzung, beispielsweise für kleinere Mengen (Folgeschnitte, Nebenprodukte) vorsehen. (Platte mit nur einer Wand)
  • in der Länge auf etwa 50 bis 60 m begrenzt sein (Fahrstrecke bei Entnahme).
  • eine günstige Anordnung für die tägliche Bewirtschaftung aufweisen (Entnahmestellen, Mischplatz, Komponentenlager).
  • für eine lange Nutzungsdauer gut gepflegt werden (Betonwände schützen, keine Lagerung von Stallmist auf Asphalt, Fugen kontrollieren).

Mehr zum Thema lesen Sie in der LAND & Forst Ausgabe 23/2017 auf den Seiten 38 und 39. Möchten Sie die LAND & Forst zum Probelesen bestellen? Dann klicken Sie hier…

Diese Verdichtungstechnik setzen Kollegen auf dem Fahrsilo ein

Pistenraupe auf Fahrsilo
Siloverdichtung mit der Pistenraupe. Ein User schreibt: „Die Raupe hat die beste Verdichtung aller Silofahrzeuge aufgrund der vibrierenden Funktion der Siloketten die mit leichten Spitzen in das Silo verdichtet.“ © Matthias Tasch
Quadtrac
Lohnunternehmer Kolb setzt auf dem Silo seit einiger Zeit einen Case IH STX 440 Quadtrac ein. Denn aufgrund des hohen Gewichts, der Vibration der Ketten und des vergleichsweise langen Pressens bekamen die Kolbs ihre Silos viel fester als die meisten Radtraktoren oder Radlader. © LU Kolb
Quadtrac
Auch Landwirt Christoph Zeiler nutzt den Quadtrac von Case IH als Siloverdichter. © Christoph Zeiler
Silowalze Silage Packer
Die Silowalze Silage Packer ist hier im Einsatz. Das Wellenprofil führt zu einer hohen Punktbelastung und erhöht so die Verdichtungsleistung © Schmihing
Claas auf Fahrsilo
© Holzhammer
Siloverdichtung
Dieser Lohnunternehmer arbeitet mit Lader. © Holzhammer
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