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Schweinevirus

Afrikanische Schweinepest ASP erreicht Warschau

Wildschwein rennt über Wiese
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Birgit Greuner, LAND & Forst
am
23.11.2017

Nördlich von Warschau wurden zwei Wildschweine mit Afrikanischer Schweinepest (ASP) verendet aufgefunden. Die Gefahr eines Ausbruchs in Deutschland steigt.

Nördlich von Warschau wurden zwei Wildschweine mit Afrikanischer Schweinepest (ASP) verendet aufgefunden. Das berichtete das Online-Portal Jagderleben am 21. November nach einer Bestätigung durch das Friedrich-Löffler-Institut. Ursprünglich hatten polnische Medien darüber berichtet.

Die toten Wildschweine wurden fast 100 Kilometer entfernt vom nächstgelegenen Ausbruchsort der Krankheit im Osten Polens gefunden.

Ein Krisenstab zur Sondierung der Lage wurde bereits eingerichtet.

ASP-Ausbruch droht auch in Deutschland

Es kann davon ausgegangen werden, dass die Ausbreitung der Krankheit von Warschau in Richtung Deutschland deutlich schneller voranschreiten wird, als es bisher der Fall war. Durch die gute Verkehrsanbindung über die polnische Autobahn A2, welche sich an die deutsche Bundesautobahn A12 anschließt, besteht eine direkte Verbindung nach Berlin. Dies ist neben einer beliebten Reiseroute auch eine stark frequentierte Strecke für den Fernverkehr.

Da schon ein Stück weggeworfene Wurst, welche den für Menschen ungefährlichen Erreger trägt, zum Ausbruch der Krankheit führen kann, ist äußerste Vorsicht geboten.

Mit Material von Jagderleben.de

Ratgeber: 10 Tipps zum Schweineimpfen

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