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Schweinevirus

Afrikanische Schweinepest ASP erreicht Warschau

Wildschwein rennt über Wiese
© pixabay.com
von am
23.11.2017

Nördlich von Warschau wurden zwei Wildschweine mit Afrikanischer Schweinepest (ASP) verendet aufgefunden. Die Gefahr eines Ausbruchs in Deutschland steigt.

Nördlich von Warschau wurden zwei Wildschweine mit Afrikanischer Schweinepest (ASP) verendet aufgefunden. Das berichtete das Online-Portal Jagderleben am 21. November nach einer Bestätigung durch das Friedrich-Löffler-Institut. Ursprünglich hatten polnische Medien darüber berichtet.

Die toten Wildschweine wurden fast 100 Kilometer entfernt vom nächstgelegenen Ausbruchsort der Krankheit im Osten Polens gefunden.

Ein Krisenstab zur Sondierung der Lage wurde bereits eingerichtet.

ASP-Ausbruch droht auch in Deutschland

Es kann davon ausgegangen werden, dass die Ausbreitung der Krankheit von Warschau in Richtung Deutschland deutlich schneller voranschreiten wird, als es bisher der Fall war. Durch die gute Verkehrsanbindung über die polnische Autobahn A2, welche sich an die deutsche Bundesautobahn A12 anschließt, besteht eine direkte Verbindung nach Berlin. Dies ist neben einer beliebten Reiseroute auch eine stark frequentierte Strecke für den Fernverkehr.

Da schon ein Stück weggeworfene Wurst, welche den für Menschen ungefährlichen Erreger trägt, zum Ausbruch der Krankheit führen kann, ist äußerste Vorsicht geboten.

Mit Material von Jagderleben.de

Ratgeber: 10 Tipps zum Schweineimpfen

Impfstoffe sind grundsätzlich nur bei ausgeruhten und (klinisch) gesunden Tieren anzuwenden. Klinisch gesund sind Schweine dann, wenn keine Entzündungen, Durchfälle oder Husten erkennbar sind. © Grave
Man unterscheidet zwischen termin- und reproduktionsorientierter Impfung. Hierbei müssen die jeweiligen Anwendungszeitpunkte beachtet werden. Während bei der terminorientierten Impfung in regelmäßigen Intervallen geimpft wird, ist die reproduktionsorientierte Impfung abhängig vom Trächtigkeitsdatum oder der Säugezeit. © Grave
Ideal für Ferkel sind Impfstoffe, die als Kombination oder zumindest zeitgleich verabreicht werden können. Das Mischen von Impfstoffen muss hygienisch sauber erfolgen und darf nur mit hierfür zugelassenen Stoffen geschehen. © Mühlhausen/landpixel
Bei der Lagerung des Impfstoffs sollte die  Kühlkette nicht unterbrochen werden. Ebenso darf der Impfstoff nicht gefrieren. Lagern Sie diesen in einem Kühlschrank bei zwei bis acht Grad Celsius. Nehmen Sie den Impfstoff rechtzeitig vor dem Behandeln aus dem Kühlschrank. Zur Verabreichung sollte der Impfstoff mindestens auf Raumtemperatur gebracht werden. © Bräunig
Es empfiehlt sich, den Impfstoff nie senkrecht auf den Dorn aufzusetzen, sondern den Gummistopfen immer etwas schräg anzustechen. So verhindern Sie zuverlässig das Ausstanzen von Gummipartikeln, die in den Spritzenmechanismus und den Impfstoff gelangen können. © Fotolia
 Der Landwirt sollte die Ferkel hinter dem Ohr, etwa im Winkel von 90 Grad, direkt am Übergang von der leicht behaarten zur unbehaarten Haut impfen. © Archiv
Wenn Sie sich für ein nadelloses Impfen entscheiden, können Sie zwischen mehreren Impforten wählen. Beim Ferkel empfehlen sich als Applikationsort der Ohrgrund sowie der Rücken entlang der langen Rückenmuskulatur. Auch im Bereich des Schinkens ist - im Gegensatz zur Impfung mit Nadeln - ein Impfen möglich. Bei Jung- und Altsauen sollten Sie die so genannte Perianalregion, also den Bereich unterhalb der Schwanzwurzel seitlich der Vulva wählen. © Bräunig
Nach jedem Gebrauch sind die Spritzen zu reinigen und zu desinfizieren. Am besten zerlegen Sie die Spritze in ihre Einzelteile und spülen diese außen wie innen gründlich mit heißem Wasser und einer milden Seifenlauge ab. Einige Metall- und Kunststoffspritzen lassen sich auskochen. Dieser Vorgang verspricht eine gute Desinfektion. Auch hierbei wird die Spritze auseinandergenommen und in einem Topf mindestens 20 Minuten gekocht. © Werkbild
Für einige Kunststoffspritzen eignet sich eine Dampfdesinfektion in der Mikrowelle. Dazu füllen Sie den Zylinder der gereinigten Spritze mit etwas Wasser. Wickeln Sie alle Einzelteile in zwei bis drei Lagen Küchenpapier. Nun wird die Spritze in einen sauberen und stabilen Plastikbeutel gelegt und das Küchenpapier mit Wasser gut befeuchtet. Den offenen Plastikbeutel geben Sie mitsamt Inhalt in die Mikrowelle, die Sie für etwa fünf Minuten auf höchster Stufe einschalten. Nachdem die Spritze abgekühlt ist, können Sie diese trocken und lagern. © Bräunig
Nachdem die Einzelteile der Spritzen gereinigt und desinfiziert sind, lässt sich die Spritze gut in einem gebügelten Handtuch aufbewahren. Durch das Bügeln wird das Handtuch keimarm. Ebenso bleibt sie in einem verschließbaren Plastikbeutel oder Gefäß trocken und sauber. © Werkbild
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