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Subventionen

EU verlängert Hilfsprogramm für Milchbranche

dpa
am
28.01.2016

Brüssel - Die Europäische Union hat ihr aktuelles Subventionsprogramm für den Milchsektor um ein halbes Jahr verlängert. Die EU-Staaten stimmten einem entsprechenden Vorschlag der EU-Kommission zu.

Seit Sommer 2014 übernimmt die EU-Kommission Kosten bei der privaten Lagerung von Milchprodukten. Damit wird das Angebot auf dem Markt verknappt und die Preise werden gefestigt. Im vergangenen Jahr wurden in der EU etwa 141.000 Tonnen Butter vom Markt genommen, davon rund 17.000 Tonnen in Deutschland. Die Branche kann nun bis zum 30. September 2016 weiterhin Butter und Magermilchpulver gegen Beihilfen vom Markt nehmen, wie die Brüsseler Behörde heute mitteilte.

Hilfsmaßnahmen wegen russischem Einfuhrverbot

Die EU hatte mit den Stützungsmaßnahmen ursprünglich auf das 2014 verhängte russische Einfuhrverbot für viele westliche Agrarprodukte reagiert. Unter anderem führte die Brüsseler Behörde Subventionen für Käse, Obst und Gemüse eingeführt. Das Unterstützungsprogramm für die Schweinefleisch-Branche war von den EU-Staaten zuletzt gestoppt worden.

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