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Lebensmittelsicherheit

Fipronil in Eiern: Kein neuer Skandal

Eier im Karton
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Eva Eckinger , agrarheute
am
13.06.2018

Im Fall um die mit dem Insektizid Fipronil belasteten Eier aus den Niederlanden beschwichtigen die dortigen Behörden. Inzwischen wurde auch der Rückverfolgungs-Code bekannt gegeben.

Wie die Deutsche Presse Agentur (dpa) berichtet, ist der neue Fund der mit Fipronil belasteten Eier nach niederländischen Angaben eine Spätfolge der Krise von 2017.

Offensichtlich befänden sich im Boden noch immer Reste des Stoffes, sagte ein Sprecher der niederländischen Lebensmittelbehörde. Da die Züchter das Mittel nicht mehr einsetzen würden, müsse man nun die Ursache der erneuten Belastung finden. 

Fipronil-Eier: Rückverfolgungs-Code bekannt gegeben

Inzwischen wurde der Rückverfolgungs-Code des Erzeugers bekannt gegeben. Er lautet 0 NL 4031002.

Die rund 73.000 Bio-Eier aus dem Betrieb wurden nach

  • Niedersachsen
  • Baden-Württemberg
  • Hessen
  • Bayern
  • Schleswig-Holstein
  • Nordrhein-Westfalen geliefert. 

Etwa 98 Prozent gingen an den Lebensmitteleinzelhandel. Alle Eier wurden zurückgerufen. Eine Gesundheitsgefahr sehen die Behörden jedoch nicht.

Fipronil-Skandal: Werte des Giftes seien geringer

Laut niederländischer Lebensmittelbehörde seien die festgestellten Werte des Giftes deutlich geringer, als auf dem Höhepunkt des Skandals im Sommer 2017. Das deute darauf hin, dass es um Reste des Stoffes gehe.

In der vergangenen Woche waren in den Niederlanden ebenfalls belastete Eier von einem anderen Hof entdeckt worden.  

Mit Material von dpa

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