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Rind

Fleischrinder: Beethovens Nachwuchs sorgt für Erfolge

von , am
28.01.2015

Mit fünf Jungbullen beschickt Rainer Moormann aus Herbergen, Kreis Cloppenburg, die Fleischrindertage Mitte Februar in Verden. Er züchtet seit Jahrzehnten Charolais.

Der Abschied naht: Picasso-Tochter Farona, eine von noch zwei Enkelinnen der Stammkuh Frida und ihr Sohn Urano, Moormanns jüngster Verkaufsbulle auf dem Fleischrindertag in Verden. © Ahlers

Rainer Moormann aus Herbergen, Kreis Cloppenburg, züchtet seit Jahrzehnten Charolais und zwar auf Grundlage leistungsstarker Mutterstämme. In diesem Jahr beschickt er die Fleischrindertage Mitte Februar in Verden mit fünf Jungbullen.

Bei der Familie liegt das Züchtergen seit Generationen im Blut. Die Rotbuntzucht, typisch für Südoldenburg, war ein intensiv geführter Betriebszweig.  Vor 30 Jahren kamen dann mit Frida und Dorte die ersten beiden Charolaiskühe auf den Betrieb mit der damals noch vorhandenen Rotbuntherde, die allerdings zehn Jahre später zugunsten des weiteren Ausbaus  des Betriebszweiges Schweinemast aufgegeben wurde.
 
Die Fleischrinderherde, wo die F-Linie mit elf Kühen aus der Stammkuh Frida (8-8-7 gr, 19 Jahre) dominiert,  wuchs nach und nach. 1992 wurde in Verden der erste  Bulle Super(8-8-8 gr, 13 Jahre)  für damals stolze 7.000 DM gekauft; er trug erheblich genauso wie der Bulle Eros zur Steigerung des Zuchtfortschrittes bei. Grundstock der Zucht sind fruchtbare Mutterlinien, denn Moormann zeigt sich überzeugt, dass man keine Siegertiere "zusammenkaufen" kann. Auch Nachkommen aus dem D-Stamm (Stammkuh Dora 7-7-7 m, 15 Jahre, 13 Kälber) sowie der N-Stamm (Stammkuh Nadin, Halbschwester von Super, 8-8-7 gr, RZF 111, 13 Kälber, 5 Töchter im Betrieb) sind in der jetzt 50-köpfigen Herde gut vertreten.

Mehr zu dem Betrieb von Rainer Moormann lesen Sie in der LAND & Forst Ausgabe  05/2015 auf Seite 40.

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