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Schwein

Geflügelfütterung: Luzernesilage als Eiweißquelle nutzen?

von , am
13.08.2015

Ab 2018 darf in der ökologischen Geflügel- und Schweinehaltung nur noch Futter aus ökologischer Erzeugung eingesetzt werden - für viele Tierhalter eine Herausforderung. Ein Forschungsprojekt sucht nach Alternativen.

Luzerneballen haben sich schon bewährt, der Einsatz von Silage wird getestet. Foto: Bergmann © Renate Bergmann
Bisher stammen vor allem die benötigten Proteinkomponenten für die Geflügelfütterung bei ökologischer Haltung aus konventioneller Erzeugung. Forscher sehen jetzt im Einsatz von Luzernesilage Potenzial. Als vielversprechendes, proteinreiches Raufutter zeigte sich im Ökobereich die Luzernesilage. In einer 2-jährigen Studie untersuchten Forscher der Hochschule Weihenstephan das Potenzial dieses Futtermittels  und prüften dabei die optimale Aufbereitungsform der Silage, die Qualität der Inhaltsstoffe und die Eignung als Futtermittel für Masthähnchen und Legehennen unter ökologischen Bedingungen.

Erwünschte Aminosäuren

Das Projekt wurde im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und anderer Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) durchgeführt. Die höchsten Gehalte für die Aminosäuren Methionin und Lysin konnten in den Versuchen mit einer Weißklee-Luzerne-Silage erzielt werden, die in frühen Entwicklungsstadien geerntet wurde. Bei den Fütterungsversuchen nahmen Masthähnchen die Silage sehr gut an. Die verzehrten Mengen lagen in der Aufzucht bei 10 bis 20 % Anteil an der täglich aufgenommenen Trockenmasse, in der Mast bei 30 %.
 

Mehr zum Thema lesen Sie in der LAND & Forst Ausgabe 33/2015 auf Seite 60. Möchten Sie die LAND & Forst für einen Monat gratis zum Probelesen bestellen? Dann klicken Sie hier?

 
 
 
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