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Kälbergrippe

Grippesymptome frühzeitig erkennen

Dr. Hans-Joachim Kunz, LWK Schleswig-Holstein
am
09.12.2015

Bei Kälbergrippe ist die Erregerbestimmung schwierig. Das gilt auch für die Prophylaxe und Behandlung. Lesen Sie in der LAND & Forst Ausgabe 50 über die wichtigsten Erreger und Gegenmaßnahmen.

Als erstes Alarmzeichen tritt bei einer Kälbergrippe Fieber auf. Darum ist die beste Maßnahme zur Früherkennung von Atemwegserkrankungen das Fiebermessen. Wenn erste Symptome wie Abgeschlagenheit auftreten, ist zu empfehlen, bei der kompletten Gruppe Fieber zu messen. Als Fieber gelten bei Kälbern Körpertemperaturen oberhalb von 39,5 °C. Tritt Fieber im Bestand auf, sollte in Absprache mit dem Tierarzt so schnell wie möglich mit der Diagnostik und der Behandlung begonnen werden. Gleichzeitig müssen selbstverständlich mögliche Ursachen herausgefunden werden.

Erreger bestimmen

Viele der bakteriellen und viralen Erreger der enzootischen Bronchopneumonie finden sich auch in den Lungen gesunder Kälber. Dazu gehören zum Beispiel Parainfluenza-3, Reo-, Rhino-, Adeno-, Coronaviren. Ob sie eine Infektion auslösen, hängt von verschiedenen Bedingungen ab. Stress, schlechte stallklimatische Bedingungen, eine schlechte Biestmilch, ein Eisendefizit oder eine mangelhafte energetische Versorgung der Kälber wirken sich negativ auf die Widerstandskraft aus. Sie können dazu führen, dass solche Viren die Oberhand gewinnen.

Mehr zum Thema lesen Sie in der LAND & Forst Ausgabe 50/2015 ab Seite 38. Möchten Sie die LAND & Forst zum Probelesen bestellen? Dann klicken Sie hier…

 

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