Login
Trockenheit

Grundfutterknappheit: Grenzstandorte als alternative Futterquellen

Uferrandstreifen-Grenzstandort
Gerd Lange und Karsten Mohr, LWK Niedersachsen
am
02.08.2018

Auch in Niedersachsen kommt es wegen der Trockenheit derzeit zu Futterengpässen. Lesen Sie hier, was die LWK den Weidetierhaltern rät.

Auch Niedersachsens Weidetierhalter haben wegen der Trockenheit derzeit das Problem, dass das Futter knapp wird. Sie sollten jetzt auch Möglichkeiten auszuloten, die bislang eine geringe oder gar keine Bedeutung hatten.

  • Insbesondere Grünlandflächen auf Grenzstandorten sowie extensiv genutzte Flächen können als zusätzliche Futterquelle eine Rolle spielen.
  • Wichtig dabei ist die Einhaltung einer ausreichenden Futterqualität in Bezug auf die Verwertbarkeit und die Tiergesundheit.
  • Bestände mit Giftpflanzen, wie Greiskrautarten, Herbstzeitlose oder Sumpfschachtelhalm sind nicht zur Futternutzung geeignet.
  • Auch der häufiger in Brachflächen anzutreffende Rainfarn ist nicht zur Verfütterung geeignet.
  • Dennoch bieten gerade extensiv genutzte Grünlandflächen hohe Rauhfutteranteile, die zusammen mit dem Wirtschaftsfutter die aktuelle Durststrecke überwinden helfen können.

 

Eigentümer oder Fachbehörden fragen

    Geeignete Flächen, die derzeit nicht mehr von Landwirten bewirtschaftet werden, sollten im Falle großer Futternot bei den zuständigen Eigentümern oder Fachbehörden erfragt werden.

    Hier mögliche Ansprechpartner:

    • landwirtschaftlichen Beratungsringe,
    • das Landvolk Niedersachsen,
    • die Landwirtschaftskammer,
    • Naturschutzbehörden der Landkreise und
    • Naturschutzverbände (z.B. BUND, NABU).
    Auch interessant