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Geflügel

Hennenaufzucht: Schritt für Schritt weiter

von , am
10.06.2015

Vor vier Jahren stellten wir den neuen Aufzuchtstall für Ökohennen von Familie Schneider aus Großefehn, Landkreis Aurich, vor. Wie ist der Einstieg in den damals neuen Betriebszweig Hennenaufzucht gelaufen?

Der vor vier Jahren gebaute Biohennenaufzuchtstall ist mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. © Diekmann-Lenartz

Theo Schneider geht ruhig durch den Aufzuchtstall, in dem es jetzt, knapp zwei Wochen nach Einstallen der Eintagsküken, noch sehr warm ist. Es herrscht munteres Treiben in den einzelnen Etagen der Voliere. Die Küken können ihre Etage im Moment eigentlich noch nicht verlassen, aber ein paar schaffen es trotzdem und sind auf dem Stallboden unterwegs. Der junge Landwirt fängt sie und setzt sie zurück in ihre Etage, wo sie Wasser und Futter finden.
 
In ein paar Tagen wird das komplette System geöffnet. Dann steht den Tieren der gesamte Stallbereich zur Verfügung, der Wintergarten an beiden Stalllängsseiten und der Auslauf folgen nach acht Wochen. "Es ist sehr wichtig, dass die Junghennen schon in der Aufzucht in einem System gehalten werden, das sie später auch im Legebetrieb vorfinden", nennt Schneider einen der wichtigsten Grundsätze des Betriebszweiges Junghennenaufzucht.

Aufzucht mit Grünauslauf

Deshalb hat er sich vor vier Jahren beim Stallneubau entschieden, einen Grünauslauf für die Junghennen anzulegen - obwohl dies gesetzlich nicht gefordert ist. Aus vielen Gesprächen mit Berufskollegen und Beratern weiß er, dass die Tiere später im Legebetrieb den Auslauf deutlich besser annehmen und nutzen, wenn sie ihn schon aus der Aufzucht kennen. „Und die Tiere kommen dann abends allein zurück in den Stall“, nennt er einen aus seiner Sicht wichtigen arbeitswirtschaftlichen Vorteil.

Mehr zum Thema lesen Sie in der LAND & Forst Ausgabe  24/2015 auf Seite 34. Möchten Sie die LAND & Forst für einen Monat gratis zum Probelesen bestellen? Dann klicken Sie hier… 

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