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Geflügelgrippe

Kreis Diepholz: Vogelgrippe in Entenmastbetrieb bestätigt

Entenmast im Stall
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Birgit Greuner, LAND & Forst
am
17.01.2017

In einem Entenmastbetrieb im Kreis Diepholz sind 10.000 Tiere getötet worden. Grund ist das Auftreten der hochansteckenden Form der Vogelgrippe H5N8.

Die Vogelgrippe in Niedersachsen weitet sich aus: Der hochansteckende Erreger H5N8 wurde jetzt auch in einem Entenmastbetrieb im Kreis Diepholz nachgewiesen. Das teilte ein Sprecher des zuständigen Veterinäramts am Dienstag mit. Die 10.000 Tiere des Betriebes wurden bereits getötet.

Ein Sperrbezirk von drei Kilometern sowie ein Beobachtungsgebiet von zehn Kilometern wurden eingerichtet. Das Virus war am Sonntag vom Halter bei einer ersten Probe entdeckt worden und war ausgebrochen, obwohl die Tiere im Stall waren.

Landkreis Lüneburg: Vogelgrippe bei Stockente bestätigt

Ein weiterer Fall von Vogelgrippe wurde bei einer Stockente im Landkreis Lüneburg gemeldet: Das hochansteckende Vogelgrippe-Virus H5N8 ist dort erstmals seit dem erneuten Auftreten des Erregers im November 2016 nachgewiesen worden. Bei der in Dahlenburg gefundenen Stockente hat das Friedrich-Loeffler-Institut den Verdacht bestätigt. Das teilte jetzt eine Kreissprecherin mit.

Lüneburg: Kein Sperrbezirk nach Bestätigung des Vogelgrippe-Virus

Weitere erkrankte oder tote Tiere wurden nach dem Fund in der vergangenen Woche nicht entdeckt. Deshalb verzichtet der Kreis auf die Einrichtung eines Sperrbezirks. Bereits seit Anfang Dezember muss das gesamte Geflügel im Landkreis Lüneburg zum Schutz gegen die Vogelgrippe im Stall bleiben.

Vogelgrippe breitet sich noch immer aus

Bislang wurde das H5N8-Virus in Niedersachsen nach Angaben des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit bei 23 Wildvögeln nachgewiesen. Die Geflügelgrippe breite sich noch immer aus, sagte eine Sprecherin. Beim Hausgeflügel liegt der Schwerpunkt im Oldenburger Land.

Mit Material von dpa
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