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Landkreis Cloppenburg: 25.000 Puten wegen Vogelgrippe getötet

Mastputen im Stall
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Birgit Greuner, LAND & Forst
am
20.01.2017

Der fünfte Ausbruch der Vogelgrippe im Landkreis Cloppenburg ist bestätigt. 25.000 Puten sind bereits getötet worden, berichtet die Münsterländische Tageszeitung.

Aus dem Verdacht auf Vogelgrippe in einem Putenstall in Bösel im Landkreis Cloppenburg ist am Donnerstag Gewissheit geworden. Nach einer Untersuchung des Friedrich-Loeffler-Institutes liegt der gefährliche Erreger H5N8 vor. Es handelt sich um den fünften Ausbruch der Geflügelgrippe im Landkreis Cloppenburg seit Ende November. Bereits am Mittwoch sind etwa 25.000 Putenhähne in dem betroffenen Stall getötet worden.

Es ist mittlerweile traurige Routine: Um den Stall wurden ein Sperrbezirk und ein Beobachtungsgebiet gezogen. Im Sperrbezirk befinden sich 46 Geflügel haltende Betriebe mit insgesamt rund 760.000 Tieren. Im Beobachtungsgebiet sind 313 Betriebe mit rund 3.700.000 Tieren betroffen. Für den Sperrbezirk und das Beobachtungsgebiet gilt, dass gehaltene Vögel, Säugetiere, Fleisch von Geflügel und Federwild, Eier sowie von Geflügel und Federwild stammende sonstige Erzeugnisse und tierische Nebenprodukte wie Mist und Gülle weder in einen noch aus einem Bestand verbracht werden dürfen

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