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Geflügelgrippe

Landkreis Cloppenburg: Stallpflicht wegen Vogelgrippe verlängert

Mastputen im Stall
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Birgit Greuner, LAND & Forst
am
26.01.2017

Einen weiteren Vogelgrippe-Fall gibt es im Landkreis Cloppenburg in einem Betrieb mit rund 7.500 Putenhähnen. Die Stallpflicht wurde bis 30. April verlängert.

In dem neuen Fall wurde der Vogelgrippe-Erreger in einem Betrieb in Bösel mit rund 7.500 Putenhähnen festgestellt. Es gibt einen Kontakt zu zwei weiteren Betrieben mit 22.500 Tieren. Alle 30.000 Tiere sollen nun getötet werden. Das abschließende Prüfergebnis des Friedrich-Loeffler-Instituts stehe noch aus, hieß es. Die Stallpflicht im Landkreis Cloppenburg ist bis Ende April verlängert worden.

Um den Ausbruchsbetrieb herum wurde ein Sperrbezirk mit einem Radius von drei und ein Beobachtungsbezirk von mindestens zehn Kilometern eingerichtet. Im Sperrbezirk befinden sich 17 Geflügelhalter mit knapp 104.000 Tieren. Im Beobachtungsgebiet sind es 185 Betriebe mit rund 2,3 Millionen Tieren.

Preisverluste wegen verlängerter Stallpflicht

Damit geraten die Eierproduzenten in der Region wirtschaftlich nun unter Druck: Die Eier von Hühnern in konventioneller Haltung dürfen nicht mehr als Freilandware verkauft werden, wenn die Tiere länger als zwölf Wochen im Stall waren. Fachleute rechnen mit einem deutlichen Preisverlust.

 

 

 

Katastrophenalarm wegen Vogelgrippe in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holsteins größtem Putenmastbetrieb im Kreis Steinburg sind alle Haltungen von der Vogelgrippe betroffen. Die Behörden haben Katastrophenalarm ausgelöst.

Mit Material von dpa
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