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SOKO Tierschutz

Massive Tierschutzverstöße: Schlachthof vom Amt geschlossen

Rind wird zerlegt
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Ralf Stephan, LAND & Forst
am
11.10.2018

In einem niedersächsischen Schlachtbetrieb wurden schwerwiegende Verstöße gegen den Tierschutz bekannt. Der zuständige Landkreis hat das Unternehmen geschlossen.

Ein Schlachtbetrieb im Landkreis Osnabrück hat im Umgang mit Schlachtkühen offenbar massiv gegen Gesetze verstoßen. Das Landwirtschaftsministerium in Hannover erhielt nach eigenen Angaben am Montagnachmittag (1. Oktober) vom Tierschutzverein "SOKO Tierschutz" Hinweise zu gravierenden Verstößen gegen das Tierschutz- und das Fleischhygienerecht.

Noch am selben Abend wurde die Polizei eingeschaltet. Seit Dienstagmorgen liegt der Fall bei der Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Landwirtschaftsstrafsachen in Oldenburg.

Bestürzt über Filmaufnahmen

Der Landkreis äußerte sich bestürzt über den in Filmaufnahmen dokumentierten Umgang mit den Schlachttieren. Dem Betrieb wurden weitere Schlachtungen untersagt. Die hier nebenberuflich für den Landkreis tätigen Tierärzte werden nicht mehr eingesetzt, auch nicht in anderen Schlachthöfen, heißt es.

Material sei Ministerium nicht bekannt

Wie das Ministerium in Hannover am Mittwoch mitteilte, forderte es den Hinweisgeber auf, die angekündigten Beweismittel unverzüglich den Strafverfolgungsbehörden zur Verfügung zu stellen. Dem Ministerium selbst sei das Material nicht bekannt, erklärte eine Sprecherin.

Kühe machten leblosen Eindruck

Die Zeitschrift stern veröffentlicht in ihrer aktuellen Ausgabe Bildmaterial der Tierschützer. Zu sehen ist, wie offenkundig nicht transportfähige Kühe unter Einsatz tierschutzwidriger Methoden der Schlachtung zugeführt wurden. Einige Kühe machten einen leblosen Eindruck.

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