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Rind

Melktechnik: Bitte vorkühlen!

von , am
27.05.2015

Zum Beschleunigen der Milchkühlung nach dem Melken werden häufig Vorkühler eingesetzt. Welche Kriterien Sie bei der Wahl eines Vorkühlers beachten sollten, lesen Sie in der LAND & Forst-Ausgabe 22.

Das aus dem Vorkühler kommende Wasser sollte als Tiertränke genutzt werden. © Fübbeker

Vorkühler gibt es in verschiedenen Ausführungen als Rohr- oder Plattenkühler. Der Wärmeentzug geschieht, indem im Vorkühler Brunnen- bzw. Stadtwasser entgegen der Flussrichtung an der Milch vorbeigeführt wird. Der Rohrkühler ist eine Rohr-in-Rohr Konstruktion. Im inneren Rohr wird die Milch geführt, während im äußeren Rohr das Wasser fließt.

Vor- und Nachteile der Plattenkühler

Plattenkühler bestehen aus Plattenpaketen, die aneinandergesetzt werden. Diese haben häufig eine größere Oberfläche und damit mehr Wärmetauschfläche als Rohrkühler. Dafür sind aber die Durchgänge für die Milch und das Wasser beim Plattenkühler deutlich enger. Die mechanische Beanspruchung der Milch und die Gefahr von Verstopfungen sind somit höher.
 
Beim Plattenkühler ist es sinnvoll, vor dem Milchzulauf ein Filter zu schalten, um Verstopfungen durch Fremdkörper (Stroh, Schmutz) vorzubeugen. Der Filter sollte auch während der Anlagenreinigung verwendet werden, weil auch dann Schmutzteilchen zur Verstopfung führen können.
 
Mehr zum Thema lesen Sie in der LAND & Forst Ausgabe 22 /2015 auf Seite 38. Möchten Sie die LAND & Forst für einen Monat gratis zum Probelesen bestellen? Dann klicken Sie hier…
 
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