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Rind

Mit Milchquote kontinuierlich gewachsen

von , am
25.03.2015

Zum Start der Milchquote hatte Familie Tietjen in Appeln, Kreis Cuxhaven, 40 Kühe mit einer Leistung von 7.000 l Milch. Wie hat sich der Betrieb unter Einfluss der Milchquote entwickelt?

Über 5.000 kg Milch pro Kuh kommen aus dem Grundfutter. © Hibbeler

Auf dem 87 ha großen Futterbaubetrieb (davon 70 ha Acker) stand immer ein Wachstum in überschaubaren Dimensionen im Mittelpunkt des Handelns. Bereits 1976 gründeten Nikolaus und Reinhard Tietjen eine GbR, zwei Jahre später stieg Reinhard komplett in den Betrieb ein. 1979/80 gab es eine Erweiterung des Boxenlaufstalles auf 60 Kühe mit Doppel-Sechser-Fischgrätenmelkstand. Bis zur Quoteneinführung wurde das Milchaufkommen von 150.000 auf 350.000 kg gesteigert, dann gab es wie bei vielen Betrieben einen Abzug; hier waren es 12 %.
 
1991 erfolgte die Hofübernahme mit knapp 40 Kühen und 42 ha LN. Tietjen entschloss sich zur Ausweitung der Sauenhaltung auf 50 bis 60 Sauen. Ende der 90er Jahre stellte sich dann die Frage, ob das weitere Wachstum mit Kühen oder Sauen erfolgen sollte; beide Betriebszweige nebeneinander waren arbeitswirtschaftlich nicht zu bewerkstelligen. Anke Tietjen machte sich für die Kühe stark (71 standen bereits im Stall) und konnte ihren Mann überzeugen.

Wie es den Tietjens mit ihrem Betrieb seitdem ergangen ist, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der LAND & Forst Nr. 13 auf den Seiten 38 und 39. Möchten Sie die LAND & Forst für einen Monat gratis zum Probelesen bestellen? Dann klicken Sie hier…

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