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Studie

Milchviehbetriebe für Studie gesucht

Kühe auf Weide
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Birgit Greuner, LAND & Forst
am
17.01.2019

Milchviehhaltung kraftfutterarm, aber trotzdem wirtschaftlich? Ob das geht, soll eine Studie klären. Teilnehmer gesucht!

Ob Milchviehhaltung mit nur wenig Kraftfutter wirtschaftlich sein kann und sich gleichzeitig die Artenvielfalt im Grünland verbessert, das soll jetzt in einer Studie geklärt werden.

Durchgeführt werden die Arbeiten vom Kasseler Institut für ländliche Entwicklung und der Universität Göttingen. Aktuell werden noch weitere teilnehmende Betriebe gesucht.

Wirtschaftlichkeit bei Bio-Milchviehbetrieben

Diese Untersuchung schließt an die vom Kasseler Institut und dem Büro für Agrarsoziologie im Jahr 2016 veröffentlichte Untersuchung der Wirtschaftlichkeit bei Bio-Milchviehbetrieben mit sehr geringem Kraftfuttereinsatz an.

Geklärt werden sollen Fragen wie "Welche unterschiedlichen Systeme und Strategien kraftfutterarmer Milchviehfütterung gibt es in der Praxis?" und "Steht die kraftfutterarme Milchviehhaltung grundsätzlich in einem Bezug zur Artenvielfalt auf dem Grünland?"

Voraussetzungen für mögliche Teilnehmer

Mögliche Teilnehmer sollten folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Sie sind Milchviehhalter in den Grünlandregionen in Nord-, Mittel- oder Süddeutschland.
  • Sie haben in den letzten Jahren weniger als die Hälfte der sonst praxisüblichen Kraftfuttermenge verfüttert.
  • Sie bewirtschaften auch Dauergrünland.
  • Bei konventionellen Milchviehbetrieben sollte der Kraftfuttereinsatz 200 Gramm pro kg Milch nicht überschreiten. Dies entspricht beispielsweise 1.200 kg Kraftfutter pro Kuh und Jahr bei einer Milchleistung von 6.000 kg oder 1.600 kg Kraftfutter bei einer Milchleistung von 8.000 kg.
  • Bei ökologischen Milchviehbetrieben sollte der Kraftfuttereinsatz 150 Gramm pro kg Milch nicht überschreiten. Dies entspricht wiederum 900 kg Kraftfutter pro Kuh und Jahr bei einer Milchleistung von 6.000 kg oder 1.200 kg Kraftfutter bei einer Milchleistung von 8.000 kg.

Aufwandentschädigung für teilnehmende Betriebe

Bei den teilnehmenden Betrieben werden während persönlicher Besuche vor Ort Befragungen durchgeführt und betriebswirtschaftliche Kennzahlen erfasst. Auf einem Teil der beteiligten Betriebe sollen zudem botanische Erhebungen auf den Grünlandflächen durchgeführt werden.

Den teilnehmenden Betrieben kann als Dank für Ihre Mithilfe eine Aufwandentschädigung von 50 Euro bezahlt werden.     

Kontaktinformationen

Wenn Sie teilnehmen möchten, melden Sie sich gerne bei:

  • Kasseler Institut für Ländliche Entwicklung e. V., Projektbüro Gleichen, Heiligenstädter Straße 2, 37130 Gleichen/ Bremke
  • Dr. Karin Jürgens, Tel. 05592/927567, Mail: kj@agrarsoziologie.de
  • Prof. Onno Poppinga, Tel. 05673/3540, Mail: rondopopp@t-online.de

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